„Die Welt hat ein verzerrtes Bild Afghanistans“

Wie Filme gegen Klischees wirken können. Sara Oberthaler traf die afghanische Regisseurin Shahrbanoo Sadat beim Internationalen Filmfestival Innsbruck.

Ihr Film „Wolf and Sheep“ begleitet die Kinder Sediqa und Qodrat in einem kleinen afghanischen Dorf. Hat die Geschichte etwas mit Ihrer eigenen Kindheit zu tun?Ja, die Geschichte ist zwar fiktiv, basiert allerdings auf Erfahrungen der Kindheit eines Freundes und meiner eigenen. Ich wurde in Teheran als afghanisches Flüchtlingskind geboren. Als ich elf Jahre war, zog meine Familie nach Afghanistan. Es war anfangs sehr schwer für mich, da ich mich nicht mit den anderen Kindern verständigen konnte. Ich sprach schließlich Persisch und nicht Hazaragi, wie die anderen Leute in Zentralafghanistan. Als ich 18 war, bin ich nach Kabul übersiedelt und lernte...

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