Gefängnisse in der Krise

Das Leben von Millionen Menschen spielt sich hinter Gittern ab. Viele von ihnen verbüßen drastische Strafen für kleinere Vergehen, andere warten monatelang auf ihren Prozess.

San Pedro, das größte Gefängnis Perus.© Valerio Bispuri

Während internationale Organisationen und NGOs vor einer chronischen Überbelegung zahlreicher Institutionen und deren fatalen Folgen warnen, interessieren wir uns nur selten für das, was hinter den Gefängnismauern geschieht – in einer uns unbekannten und in vielerlei Hinsicht unmenschlichen Welt. Die folgenden Dossier-Seiten beleuchten Aspekte der weltweiten Gefängniskrise und gehen der Frage nach, ob massives Wegsperren die Lösung ist oder dadurch vielmehr neue Probleme für die Gesellschaft entstehen.


26    Befund: Unmenschliche Welt hinter Gittern.

30    Fakten & Zahlen

31    Privatisierung: Gefängnis als Geschäft.

32    Deradikalisierung: Zum Beispiel in Indonesien.

34    Interview: Strafen und Versöhnen.


Redaktion: Christina Bell

Der italienische Fotograf Valerio Bispuri dokumentierte in einem Zeitraum von zehn Jahren die Realitäten in südamerikanischen Gefängnissen. Einige der Bilder aus seiner Serie „Encerrados“ sind auf den Dossier-Seiten zu sehen.

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