Karibik-Kreuzfahrt

Von Werner Leiss

Die beste Reisezeit ist der Sommer für die Karibik zwar nicht, aber was soll’s. Cristoforo Colombo gelangte jedenfalls am 12. Oktober dahin, es war wie alle wissen im Jahre 1492. Die Folgen sind hinlänglich bekannt. Eines der guten Dinge an dem Ganzen ist heutzutage fraglos die vorzufindende musikalische Vielfalt. So ein Abstecher in ein „Caribbean Café“ funktioniert deshalb im Grunde immer und gestaltet sich dementsprechend abwechslungsreich. Insbesondere wenn die CD mit einer Lieblingsband wie Ska Cubano eröffnet, ist die Kompilation praktisch schon geglückt. „Cumbia Del Monte“ befindet sich ursprünglich auf ihrem Album „Mambo Ska“. Weiter geht es mit einem bunten Programm, quer durch die Karibik.

Den Erwerb lohnt sich allerdings alleine schon, fast wie gewohnt, wegen der stets beigelegten Bonus-CD. Diesmal ist es Dédé Saint Prix von den französischen Antillen, der für ein phänomenales Alleinunterhaltungsprogramm mit „Fruits De La Patience“ sorgt. 14 Lieder sind hier versammelt. Er ist Spezialist für Chouval Bwa, einem Stil, der auf dem Belé-Drumming basiert. Als Flötist und Trommler inkludiert er in sein Programm auch Elemente von Zouk, Son und Charanga, sowie Campas und Rara aus Haiti.

The Rough Guide To
Caribbean Café
World Music Network, Vertrieb: Lotus

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