Podiumsdiskussion am 24.4.2017: Wer am lautesten schreit...

Podiumsdiskussion: 

Südwind-Magazin | #MediaUnderPressure

Wer am lautesten schreit... – Welche Chancen haben konstruktive Medien in einer Problem-orientierten Zeit?

Montag, 24. April, 19 Uhr
Hauptbücherei,
Veranstaltungssaal, 3. Stock, Urban-Loritz-Platz 2a
1070 Wien

Die Mediennutzung hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten dramatisch verändert: Printmedien befinden sich ökonomisch seit langem in der Krise, auch TV-Sender müssen kämpfen; Online-Medien rechnen sich meist (noch?) nicht. In Zeiten eines US-Präsidenten Trump sind auch die politischen Rahmenbedingungen schwieriger geworden: Vom Weißen Haus in Washington bis zum Kreml in Moskau stellen sich PolitikerInnen offen gegen freie Medien. Hetz-Plattformen und unverantwortlich arbeitende Boulevard-Redaktionen gelten plötzlich als verlässliche Quellen. 

Dabei ist gerade in Zeiten von globalen Herausforderungen, vor denen wir heute stehen, qualitativer, konstruktiver Journalismus wichtiger denn je.
Konflikte, Klimawandel, Flucht und Migration: Statt nach der nächsten reißerischen Schlagzeile zu suchen, sollte es den Redaktionen darum gehen, möglichst viele Hintergründe zu liefern und Perspektiven aufzuzeigen; sowie neben den Krisen auch über Lösungsansätze zu berichten.

Stehen  konstruktive, qualitative Medien bereits auf verlorenem Posten? Wie können sie Ressourcen für fundierte Berichterstattung lukrieren? Hängt es immer mehr von engagierten BürgerInnen und der Zivilgesellschaft ab, dass guter Journalismus möglich ist?

Es diskutieren:

Cornelia Vospernik (ORF)

Sahel Zarinfard (dossier.at)

Folker Hanusch (Institut für Publizistik, Uni Wien)

Moderation: Richard Solder (Südwind-Magazin)

Die Südwind-Magazin-Veranstaltung findet in Kooperation mit den Büchereien Wien, der ISJE-Informationsstelle für Journalismus und Entwicklungspolitik, dem Institut für Journalismus & Medienmanagement der FHWien der WKW, dem Presserat und Reporter ohne Grenzen  im Zuge der Reihe „Media under Pressure“ statt.

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