Missernte

Was in der EU-Agrarpolitik falsch läuft, und wie eine Initiative das ändern will. Monika Austaller besuchte die „Wir haben es satt“-Tagung.

Schon von GAP gehört? Nein, damit ist keine Kleidungsmarke gemeint, sondern die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union. Und laut Agrar-ExpertInnen bereitet die aktuelle GAP Kleinbäuerinnen und -bauern Probleme: Ein Drittel des EU-Budgets werde in die Gemeinsame Agrarpolitik investiert, so Irmi Salzer von der Via-Campesina Austria – Österreichische Bergbauernvereinigung. Doch die GAP sei nicht von BürgerInnen legitimiert und setze ProduzentInnen unter Druck: „Kleinbauern und Kleinbäuerinnen verlieren ihre Existenzgrundlage und LandarbeiterInnen leben unter menschenunwürdigen Bedingungen“, betont Salzer.Stefan Theissing-Matei von Greenpeace stimmt ihr zu: „Die GAP ist ungerecht und ineffizient. Ein bis zwei Prozent der Betriebe in der EU bekommen 33 Prozent der Direktzahlungen.“ Und...

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