Mit dem Zeichenstift im Frauengefängnis

Wie die pakistanische Graphikdesignerin Nida Shams mithilfe von Comics Häftlingen hilft, erzählte sie Ralf Leonhard.

"Tolerance“ heißt ein Buch, das Nida Shams herausgebracht hat. Der Name ist Programm. Der gelernten Graphikdesignerin ist es damit gelungen, Cartoons von hinduistischen, muslimischen und christlichen Frauen aus einem dreitägigen Workshop zwischen zwei Buchdeckel zu bringen. Und siehe da: die gemeinsamen Herausforderungen und Anliegen waren bei Weitem bedeutender als die religiösen Differenzen.Grassroots Comics nennt sich diese Methode, bei der auch Menschen mit geringer oder keiner Schulbildung lernen, ihre Nöte in einfachen Cartoons auszudrücken. Die 34-jährige Nida Shams wuchs als Tochter eines Menschenrechtsaktivisten in Pakistan auf. Von dort hin zu einem Einsatz für unterdrückte und ausgegrenzte Minderheiten war es nur ein weiterer...

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