Heft 201104
Termin: 20.06.201318:00 Uhr, C3 - Centrum für Internationale Entwicklung
Im Aufwind | |
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Die kleine Inselrepublik Kap Verde nimmt eine Sonderstellung in ganz Afrika ein: stabile Demokratie, Ausbau alternativer Energien und wachsendes Einkommen. Und das, obwohl das Land so gut wie keine natürlichen Ressourcen hat. Viktor Sukup Die Bilanz seit 1975 kann sich sehen lassen. 2008 hat Kap Verde mit seiner auf neun Inseln verteilten halben Million EinwohnerInnen die UNO-Kategorie der ärmsten Länder verlassen. Die Lebenserwartung übersteigt ...
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Dolchstoß ins Herz von Amazonien | |
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Sein kompromissloses Engagement gegen den Bau des Belo Monte-Staudamms in Brasilien bringt Bischof Erwin Kräutler viele und mächtige Feinde. Über die spannungsgeladene Situation vor Ort sprach ein Aktionsteam von Südwind Entwicklungspolitik mit dem aus Vorarlberg stammenden Prälaten. Warum engagieren Sie sich so sehr gegen dieses Staudammprojekt Belo Monte?
Erwin Kräutler: Man spricht heutzutage bei Wasserkraft viel von sauberer Energie. Aber was ist da ...
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Mehr als ein Landkonflikt | |
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Militärisch wurde die Urbevölkerung Chiles, die Mapuche, nie besiegt, doch im letzten Jahrhundert wurde ihnen ein großer Teil ihres Landes geraubt. Ein Besuch in ihrem angestammten Gebiet von Antje Krüger. Ihr wisst in Europa viel mehr über die Mapuche als wir“, sagt Leonardo Fernández. Er steuert sein Auto durch Santiago, einmal quer durch die Stadt gen Süden. Fernández ist auf dem Weg ...
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Tiefe Narben | |
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In Kirgistan, einst als Schweiz Zentralasiens gepriesen, herrschte im vergangenen Juni Krieg: Feuer, Folter, Mord, Flucht. Jahrzehntelang hatten ethnische Kirgisen, Usbeken, Russen und Tadschiken in friedlicher Koexistenz zusammengelebt. Meike Kloiber Vierzehn bewaffnete Männer stürmten in meinen Garten und fragten nach meinem Sohn – warum, weiß ich nicht“, erzählt die sechzigjährige ethnische Usbekin mit Tränen in den Augen einer Mitarbeiterin von Human Rights Watch. „Einige ...
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Faktische Straffreiheit | |
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Was haben die Pogrome aus Kirgistan gemacht und was ist zu tun? Meike Kloiber sprach für das Südwind-Magazin mit Dominik Zwicky, der in Osch für die französische Hilfsorganisation ACTED arbeitet. Südwind-Magazin: Wie verhalten sich die ethnischen Kirgisen zu den Pogromen?
Dominik Zwicky: Konsens besteht weitestgehend darin, dass die ursächliche Schuld auf Seiten der Usbeken liegt. Die kirgisische Leseart besagt, dass die Usbeken seit ...
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Kein Platz für Beduinen | |
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Seit vielen Generationen leben Beduinen in der Negev-Wüste. Der Nationalstaat Israel will sie von ihrem Land vertreiben, doch diese kämpfen hartnäckig um ihre Existenz. Andreas Hackl Wir befinden uns an einer Straßenkreuzung in der israelischen Negev-Wüste. Das Beduinendorf Al-Arakib soll hier irgendwo sein. Es ist auf keiner Landkarte und auf keinem Straßenschild zu finden. Haia Noach, eine israelische Aktivistin, die sich für die Rechte ...
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