Heft 201105
Schwarze Aussichten für AfrikanerInnen | |
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Der Rassismus nordafrikanischer Länder gegenüber Menschen aus Afrika südlich der Sahara äußert sich in den Zeiten der Revolution besonders drastisch. Dominic Johnson Sie sind die vergessenen Opfer des libyschen Konflikts: Hunderttausende MigrantInnen aus Afrika südlich der Sahara, die angelockt von Wohlstandsversprechen Gaddafis nach Libyen zogen und jetzt, in den Zeiten der Demokratiebewegung und des bewaffneten Konflikts, zu Sündenböcken gestempelt werden. Zehntausende schwarze AfrikanerInnen mussten ...
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Sendepause für Machos | |
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Im Nordosten Brasiliens bestreitet ein regionales Frauennetzwerk seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich ein ganz eigenes Radioformat. Das Programm ist eine partizipative Schaltzentrale, die nicht nur kritisch die Lokalpolitik aufrollt, sondern Frauen auch auf ganz praktische Weise im Alltag unterstützt. Nils Brock Ein Fingerschnippen, dann schnellt eine ausgestreckte Hand hinter dem Mischpult hervor – Flavia Maria Lucenas Art, den Studiogästen mitzuteilen, dass der laufende ...
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Helfer in Lebensgefahr | |
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Nur wenige Ärztinnen und Ärzte wagen es, den Menschen in Mogadischu zu helfen. Bettina Rühl Das Auto steht immer noch auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Rund um das Lenkrad ist die Frontscheibe von Einschusslöchern durchsiebt, die Heckscheibe ist völlig zerschossen. Mohamed Yusuf Hassan hat sein Auto seit rund zwei Jahren nicht mehr benutzt, seit dieser letzten Fahrt im Mai 2009. „Ich war am Morgen ...
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Ein Dorn im Auge des Staates | |
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Mindestens zehn Prozent der Bevölkerung der Dominikanischen Republik sind haitianischen Ursprungs. In ihrer neuen Heimat sind sie ständigen Schikanen, Misshandlungen und rassistischer Diskriminierung ausgesetzt. Werner Hörtner sprach darüber mit Sonia Pierre, Gründerin und Leiterin der Frauenorganisation MUDHA. Südwind-Magazin: Die Regierung der Dominikanischen Republik wurde schon mehrmals wegen der Verletzung der Rechte der dominikanisch-haitianischen Bevölkerung vor internationalen Institutionen wie dem Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof angeklagt. ...
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Madame Cinéma | |
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Immer wieder ziehen MenschenhändlerInnen durch die Dörfer Benins und kaufen armen Familien ihre Kinder ab. Mit Filmen versucht Martine de Souza, die Leute aufzuklären. Sie verarbeitet damit auch ihre eigene Familiengeschichte, denn einer ihrer Vorfahren gehörte zu den berüchtigtsten Sklavenhändlern von Westafrika. Christian Selbherr Gerade einmal 10.000 westafrikanische Francs zahlt der elegant gekleidete Mann, als er mit Assibas Mutter ins Geschäft kommt. Umgerechnet 15 ...
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