Heft 201105
Blutige Landrückgabe | |
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Kolumbien Mit geschliffener Rhetorik preist Kolumbiens Vizepräsident Angelino Garzón, der Anfang März Österreich besuchte, das Projekt der Rückgabe gewaltsam seinen Besitzern entwendeten Landes. In den letzten 25 Jahren sind, vor allem durch paramilitärische Gruppen im Dienste wirtschaftlicher Interessen, an die 4,5 Millionen Hektar auf diese Weise „enteignet“ worden.
In den vergangenen drei Jahren wurden über 50 Personen ermordet, die sich im Rahmen der ...
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Mutige Kämpferin | |
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Pakistan Pakistanische Frauen müssen sich angesichts der zunehmenden Islamisierung immer mehr in ein aufgezwungenes Schweigen zurückziehen. Nach der Ermordung zweier liberaler Politiker traut sich so gut wie niemand mehr, das Diktat der konservativen Mullahs zu kritisieren.
Nicht so Veena Malik. Der 26-jährige TV-Star tritt im engen Mini-Kleid und mit Stöckelschuhen auf, ist mit einem indischen Schauspieler befreundet und moderiert auch für einen indischen ...
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Guter Präsident | |
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Kasachstan Kasachstans Langzeitherrscher Nursultan Nasarbajew hat in den 22 Jahren seiner Machtausübung jegliche Opposition verhindert, ins Ausland getrieben oder auf andere Weise mundtot gemacht. Er hat ein riesiges Vermögen angehäuft. Doch er ist der Präsident eines politisch stabilen, ressourcenreichen Riesenlandes, das den Westen verlässlich mit Erdöl, Erdgas und Kupfer beliefert.
Anfang April gewann er die Präsidentschaftswahlen mit mehr als 95 Prozent. Die OSZE ...
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Serengeti-Highway | |
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Tansania Tansanias Präsident Jakaya Kikwete möchte 2012 mit den Bauarbeiten einer zweispurigen Fernstraße beginnen, die quer durch das UNESCO-Weltnaturerbe und Naturschutzgebiet des Serengeti-Nationalparks führen soll. Sie soll die Hafenstadt Musoma mit der Hauptstadt Arusha verbinden. An die 800 Fahrzeuge, v.a. Lkw, würden die Straße täglich passieren. Bis 2035 werden 3.000 pro Tag erwartet, ein Fahrzeug alle 30 Sekunden.
Naturschutzorganisationen protestieren bereits seit Bekanntwerden ...
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Der Gattinnen-Schmäh | |
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Guatemala Ebenso wie der – mittlerweile verstorbene – ehemalige argentinische Präsident Néstor Kirchner einst seine Gattin Cristina Fernández ins höchste Staatsamt hievte, will nun auch Guatemalas Staatschef Álvaro Colom seine Ehefrau Sandra Torres als Nachfolgerin im Präsidentenpalast platzieren. Beziehungsweise Ex-Frau, denn um kandidieren zu dürfen, musste sie sich von ihrem Mann trennen: Am 11. März gab sie die Scheidung bekannt – sie ...
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