Heft 201107
Glokal gesehen | |
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Trotz der rasant zunehmenden Bedeutung des Internets bleibt das Fernsehen das weltweit dominierende Massenmedium. Dabei werden Menschen nicht mehr ausschließlich als passive MedienkonsumentInnen verstanden, sondern vielmehr als aktive RezipientInnen, die Medien und deren Botschaften mit unterschiedlichen Bedeutungen versehen. Philipp Budka Fernsehen ist und war nie gleichmäßig über die Erde verteilt. Während etwa die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und die damalige UdSSR bereits in den ...
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Blick in die Ferne | |
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Michaela Krimmer Aktive Couch-Potatoes? Ein Widerspruch in sich. Doch selbst die Wissenschaft kommt davon ab, FernsehseherInnen ausschließlich als passive KonsumentInnen zu sehen. Beim Thema „Fernsehen global“ steht im Mittelpunkt, wie Menschen (weltweit) das Medium Fernsehen aktiv nutzen und (Fernseh)Inhalten unterschiedliche Bedeutung geben. Die ZuschauerInnenforschung steckt noch in den Kinderschuhen. Auffallend in der Fernsehlandschaft sind derzeit die vielen „glokalen“ Formate, die weltweit auf den Fernsehkanälen ...
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Blutige Nachrichten | |
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Guatemala ist eines der gewalttätigsten Länder der Welt. Der Notas Rojas-Journalismus übernimmt eine zwiespältige Rolle in der Gewaltspirale des Landes. Fritz Ofner Guatemala Stadt. Die Straße vor einer Kirche ist mit gelben Bändern abgesperrt, Einsatzwagen mit Blaulicht versperren den Weg, PassantInnen wollen einen Blick erhaschen. Ein TV-Reporter kommt mit seinem Kameramann an. Hinter den gelben Absperrungen arbeiten einige Polizisten an der Spurensicherung. Ein schwarzer ...
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Islamisches MTV | |
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Der ägyptische Musiksender 4Shabab sendet für junge konservative MuslimInnen. Frauen kommen dabei nicht vor. Kristina Bergmann Der TV-Sender 4Shabab befindet sich in Kairo, sendet aber in die weite Welt hinaus. Vor allem in die arabische, denn am Golf und in Nordafrika lebt das Zielpublikum von 4Shabab: junge MuslimInnen. „4Shabab“ heißt so viel wie „für die Jugend“. Der Sender hat sich dem Thema Nr. 1 ...
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Agenda des Südens in den Norden tragen | |
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Während der Umbrüche in der arabischen Welt wurde der Nachrichtensender Al Jazeera auch im Westen immer beliebter. Warum die so genannten Internet-Revolutionen ohne dasFernsehen machtlos gewesen wären, erklärte die Kommunikationswissenschafterin Carola Richter im Gespräch mit Michaela Krimmer. Südwind Magazin: Gerade durch die ägyptische Revolution ist Al Jazeera auch im Westen immer beliebter geworden. Sogar Hillary Clinton lobte den Kanal. Wieso?
Carola Richter: Al ...
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Nicht nur berieseln lassen | |
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Was ist Medienkompetenz und warum ist sie von zentraler Bedeutung? Jasmin Kulterer & Sascha Trültzsch Wie soll mit Fernsehen umgegangen werden? Durch die enorme Dynamik des medialen Wandels seit Mitte der 1990er Jahre sind traditionelle Bildungsinstanzen wie die Schule oder auch Familien gefordert und teilweise überfordert in dieser Frage. Dort, wo es Menschen nicht gelingt, selbstbestimmt und kritisch mit Medien umzugehen, müssen sie mittels Bildungsmaßnahmen dabei unterstützt ...
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