Heft 201204
Rekonstruktion einer Katastrophe | |
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Das Erdbeben in Haiti am 12. Jänner 2010 hatte auch deshalb so verheerende Auswirkungen, weil das Entwicklungsmodell des Landes völlig gescheitert war. Heute setzen die Geber, die den Wiederaufbau des Landes finanzieren, auf dasselbe katastrophale Rezept. Eine Analyse von New Internationalist-Autor Philipp Wearne. "Das ist mein Haus“, sagt Wilson Sylvie fast mit Stolz, als er kurz stehen bleibt, um einen Blick auf ...
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Extreme | |
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Irmgard Kirchner Die Erde bebte nur 35 Sekunden. Am 12. Jänner 2010 ereignete sich in Haiti eine der weltweit größten Naturkatastrophen. Wie schaut es zwei Jahre später in dem schon vor der Katastrophe bitter armen Land aus? Unsere Partnerzeitschrift New Internationalist, von der wir die folgenden Thema-Seiten übernommen haben, kommt zu einem ernüchternden Befund: Trotz großzügiger internationaler Hilfsaktionen und -zusagen ist der Mangel an ...
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Geschichte | |
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Vor der Eroberung: Die Insel Hispaniola wird vom Volk der Taíno bewohnt. Sie sprechen eine in der Karibik verbreitete arawakische Sprache. Die Insel ist in fünf von Kaziken beherrschte Gebiete unterteilt; der größte Teil des heutigen Haiti gehört zu Xaragua.
1492: Kolumbus geht am 5. Dezember in Hispaniola an Land und reklamiert die Insel für die spanische Krone. Am Widerstand beteiligt sich auch ...
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Was ist mit dem ganzen Geld passiert? | |
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Die Welt reagierte großzügig auf das Erdbeben in Haiti mehr als zehn Mrd. US-Dollar an Spenden und Hilfszusagen kamen zusammen. Aber wurden diese Mittel auch sinnvoll eingesetzt? Eine Reportage von New Internationalist-Autor Nick Harvey zwei Jahre nach der Katastrophe. Man könnte den tausenden HaitianerInnen, die im Dezember auf die Straße gingen, Transparente schwenkten und die unmissverständliche Botschaft „UN, go home“ sangen, ...
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