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Noch Eine Nacht

von Antonio Dal Masetto, Antonio DalMasetto, Susanna Mende

Vier Männer kommen an einem glühendheißen Tag in ein stilles Dorf. Man erfährt wenig über sie, scheinbar sind es arme Teufel. Sie haben aber einen Plan: Sie wollen eine Bank ausrauben. Der Coup mißlingt, ebenso die Flucht. Das Dorf wird zur Falle, seine Bewohner formieren sich zum Mob, die Räuber werden zu Gejagten. Ein Gelähmter, der von Großwildjagden träumt, schraubt das Zielfernrohr auf sein Gewehr, eine einsame Frau versteckt einen Flüchtenden und will ihn zum Komplizen ihres verpfuschten Lebens machen, der angesehenste Bürger des Dorfes ist zugleich sein größter Verbrecher. Den Gehetzten bleiben nur wenige Stunden. »Noch eine Nacht« ist ein düsterer Krimi in gleißender lateinamerikanischer Sonne, eine packende, manchmal grandios komische Geschichte von Gier, Verzweiflung und menschlichen Abgründen. »Noch eine Nacht« wurde in Argentinien bereits übersetzt.

Rotpunkt Verlag: Zürich, März 2007, 280 Seite.

Die Augen des Verräters

Rodolfo Walsh

Kommissar Laurenzi ist, wie man in der Schachwelt sagt, in Zugzwang geraten. Welchen Zug er auch macht, er wird verlieren. Dabei fällt ihm ein ungelöster Fall ein: Ein Mann spielt seit Monaten eine Briefschachpartie und ist in eine solche Schachfalle getappt. Die Partie entwickelt sich zur langsamen Kreuzigung, bis er schließlich eine ungeheuerliche Entdeckung macht: Sein Gegner auf der anderen Seite des Ozeans hat seine ums Leben gekommene Frau gekannt und ist mehr, als ihm lieb ist, in sein Leben verwickelt. Und so gerät er, auch jenseits des Schachbretts, in Zugzwang.

Rotpunkt Verlag: Taschenbuch, Auflage: 1. (7. Juli 2010), 170 Seiten.

Der Herr Präsident

 Miguel Angel Asturias

Epos einer Diktatur: Dieser Roman des guatemaltekischen Nobelpreisträgers Miguel Angel Asturias ist ein Klassiker der modernen lateinamerikanischen Literatur. Er steht am Anfang einer Reihe großer Erzählungen über Diktaturen und deren sichtbare und weniger sichtbare Auswirkungen auf die jeweiligen Gesellschaften: die »Diktatorenromane« von Gabriel García Márquez, Alejo Carpentier, Augusto Roa Bastos, Arturo Uslar Pietri und Mario Vargas Llosa.

Rotpunkt Verlag: Gebundene Ausgabe, Zürich, Auflage: 3., überarb. Aufl. (7. Juli 2009), Seiten 337.

Die acht Lektionen der Wüste: Mit den Nomaden Nordafrikas nach Timbuktu

Nicholas Jubber

Übersetzt von Gerlinde Schermer-Rauwolf, Thomas Wollermann, Robert A. Weiß

Bereits als Kind tauchte der Brite Nicholas Jubber ein in den Lebensraum der Nomaden Nordafrikas – auf dem Schoß seines Vaters beim gemeinsamen Star-Wars-Schauen. Seitdem faszinieren ihn die Sahara und die Rituale ihrer legendären Bewohner. Inzwischen ist er länger mit den Nomaden Nordafrikas unterwegs gewesen als jeder andere Europäer unserer Zeit. In »Die acht Lektionen der Wüste« nimmt er uns mit auf eine Entdeckungsreise an der Seite der legendären Bewohner der Wüste. Er lässt uns teilhaben am jahrtausendealten Wissen der Berber, Tuareg und Fulbe, lernt in einer Salzkarawane, was wahrer Reichtum ist und öffnet uns die Augen für den Nomaden in jedem von uns.

DuMont Welt - Menschen - Reisen ist die Reihe der großen Geschichten und starken Charaktere. Überraschend, emotional, echt und erzählstark, mal herrlich verrückt, mal berührend aktuell, eröffnet jedes Abenteuer eine eigene Welt. Jeder Band ist individuell gestaltet und mit Karten und Fotografien liebevoll illustriert. Ein Fest für Geschichtensammler.

DuMont Reiseverlag: Juni 2017, 343 Seiten.

 

Ein Lied für Dulce

Sylvain Prudhomme

Übersetzt von Claudia Kalscheuer

Couto, einst Gitarrist der legendären Band Super Mama Djombo, schlägt sich mehr schlecht als recht in Guinea-Bissau durchs Leben. Da erfährt er eines Morgens vom Tod seiner ersten großen Liebe Dulce, der Sängerin der Band. Aufgewühlt zieht er durch die Straßen, von Bar zu Bar, von Freund zu Freund. Dreißig Jahre Erinnerung ziehen an ihm vorüber: Bilder der Geliebten, triumphale Konzerte rund um die Welt, Tragödien des Befreiungskampfes.

Die Stadt steht unter Hochspannung. Alle erwarten den drohenden Putsch der Generäle. Da beschließen die Musikerkollegen, ein Konzert für die verstorbene Sängerin zu geben. Als sich der Abend über die Stadt legt, scheint sich zunächst niemand an die Hits der ehemals berühmten Band zu erinnern. Bereits hört man die ersten Schüsse. Der Staatsstreich beginnt. Aber auch das Konzert im Chiringuitó …

Unionsverlag: Februar 2017, 224 Seiten.

Der letzte Granatapfel

Bachtyar Ali

Übersetzt von Ute Cantera-Lang und Rawezh Salim

An Bord eines Bootes, das ihn zusammen mit anderen Flüchtlingen in den Westen bringen soll, erzählt Muzafari Subhdam seine Geschichte. Selbst ein hochrangiger Peschmerga, rettete er dem legendären kurdischen Revolutionsführer einst das Leben, als sie von Truppen des Regimes umstellt waren. Er aber geriet in 21-jährige Gefangenschaft, mitten in der Wüste.

Wieder in Freiheit, begibt er sich auf eine Reise durch das, was aus seinem Land geworden ist. Eine Reise durch Geschichten, Geheimnisse und zu Personen, die ihm dabei helfen, seinen verschollenen Sohn zu finden. Eine Reise, die ihn schließlich auf den Weg führt, den Tausende schon vor ihm genommen haben: übers Mittelmeer in den Westen.
Dieser Roman von scharfer Aktualität und berückender Poesie erzählt von verwunschenen Schlössern, von Bienenschwärmen und Honigsammlern, von Kindern auf Schlachtfeldern, von den weißen Schwestern, die mit ihren Liedern den Bazar verzaubern, von Freiheitskämpfern, die zu Fürsten werden, von Seelen in schwarzer Trauer – und von einem Jungen mit Namen Glasherz, der von einer Welt träumt, in der alles durchsichtig und rein ist.

Unionsverlag: April 2016, Seiten 320.

Anzeigenfläche für die Bank für Gemeinwohl

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