„Wir müssen die Erziehung revolutionieren!“

Meike Bischoff hat mit der Feministin Mariel Távara über Feminizide und Frauenrechte in Peru gesprochen.

Im letzten Jahr fanden in Peru Demonstrationen unter der Beteiligung hunderttausender Frauen statt. Wie kam es dazu?Mariel Távara: 2016 habe ich mit vielen anderen Frauen die Demonstration „ni una menos“ in Peru organisiert. Dies ist eine lateinamerikanische Bewegung, die sich von Argentinien weiter ausdehnte, zum Beispiel nach Mexiko. In Peru entstand die drittgrößte Sektion. Die Bewegung will die Gesellschaft und die lateinamerikanischen Staaten auf sexuelle Gewalt und auf die hohe Zahl von Feminiziden aufmerksam machen. Wir sind empört darüber, dass Frauen ermordet werden, nur weil sie Frauen sind. Eine Million Frauen beteiligten sich an der landesweiten Demonstration, allein in der Hauptstadt...

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