Wohnen und Wirklichkeit

Wohnungen braucht man, um darin zu leben. Aber dass man eine hat und sie auch behalten kann, ist heute alles andere als sicher. Schande über den Immobilienmarkt, diesen Hort der Skandale und Illusionen, meint New Internationalist-Redakteur Dinyar Godrej.

Der Traum von den eigenen vier Wänden kann in die Schuldknechtschaft führen.

Sie können einem leidtun, die von Sorgen geplagten „WohnungseigentümerInnen“, die ihren Hypothekenkredit mit einem Durchschnittseinkommen abbezahlen. Innerhalb der vier Wände, die sie gern die „eigenen“ nennen würden, wird es immer ungemütlicher. Die Hypothek, so scheint es, wird sie bis ins Grab begleiten. Das Kleingedruckte, die Warnung, die Wohnung könnte in Gefahr sein, wenn man mit der Zahlung rückständig ist, verfolgt sie in ihren Gedanken, wird immer größer, denn die Krise ist nicht vorbei, und nichts ist sicher. Und was, wenn man aus irgendwelchen Gründen gezwungen ist, zu verkaufen? Kann man noch den überhöhten Preis erzielen, den man bezahlt hat? Kann sich das überhaupt jemand leisten? Oder landet man auf der Straße?

Oder alle jene, die zu wenig verdienen, die sich nach einem eigenen Haus, einer eigenen Wohnung sehnen, aber dazu verdammt sind, auf ewig Miete zu bezahlen, ausgequetscht zu werden bis aufs Blut, weil sie keine Alternative haben. „Home Sweet Home“? Das klingt heute wie eine Frotzelei. Was ist da eigentlich passiert?

Die Antwort mag verrückt klingen, aber die Vorstellung, Wohnen hätte etwas mit Geborgenheit, einem Heim zu tun, gilt nicht mehr. Besser gesagt, man hat sie den kleinen Leuten überlassen, den „Losern“, die es gewagt haben, daran zu glauben. Heute werden die eigenen vier Wände nur als Kapitalanlage betrachtet – jedenfalls dann, wenn es unsere gewählten Regierungen so wollen, und wenn es ihrer herrschenden Gottheit, dem Markt (= „Big Money“), gefällt. Mit Lebensqualität hat das nichts zu tun. Ganz und gar nicht: Es ist ein Albtraum, von dem die Mittelschicht in vielen „reichen“ Ländern geplagt wird; für Leute mit bescheideneren Mitteln ist die Lage noch weit schlimmer (sofern sie es nicht geschafft haben, sich ein Stückchen vom stetig schrumpfenden Kuchen des sozialen Wohnbaus zu sichern).

Bis in die 1980er Jahre konnte man Hypothekenkredite in 10 bis 15 Jahren abbezahlen und nicht erst in 30 oder mehr; Haus- und Wohnungseigentum waren teuer, aber doch erschwinglich; ein Platz zum Leben bedeutete Sicherheit und nicht Schuldsklaverei für die absehbare Zukunft. Doch dann wurde der Turbokapitalismus geboren. Früher wurde das Streben nach Profit noch etwas an die Zügel genommen. Man behielt im Auge, dass Arbeitsplätze geschaffen werden sollten, und man berief sich auf gewisse Verpflichtungen gegenüber dem Allgemeinwohl, im Glauben, das sei erforderlich, damit die Maschine reibungslos funktioniert. Aber in den 1980er Jahren begann eine Ära, in der das Profitstreben die Oberhand gewann, die Aneignung von Geld um seiner selbst willen. Der Neoliberalismus – wie diese Ideologie getauft wurde – war davon geprägt, dass der Staat die Herrschaft der nackten Gewalt quasi zur Norm erhob. Das manifestierte sich in so genannten „freien Märkten“, mit einer noch stärkeren Verlagerung der Macht zu den großen Konzernen, in Privatisierungen, in Deregulierung und in der Zurückweisung von allem, was nach Gemeinschaftlichkeit oder sozialer Verantwortung roch. Sicherheitsnetze waren etwas für Waschlappen; die Armen waren bloß faul und selbst an allem schuld.

Unter der Führung von Ronald Reagan und Margaret Thatcher sowie Finanzinstitutionen wie IWF und Weltbank richtete dieses Credo weltweit enormen Schaden an. Dessen ungeachtet gibt es noch einige in hohen Positionen, die sich bedingungslos dazu bekennen.

Wohnungen wurden nun aus einer anderen Perspektive betrachtet. Sie waren nicht mehr der Platz, an dem sich das persönliche Leben abspielt, sondern wurden als „Kapitalanlage“ gepriesen, auch für ärmere Leute: Man ermutigte sie dazu, ihre eigenen Sozialwohnungen zu kaufen. Gestützt auf das Versprechen von Wohnungseigentum konnte der Staat damit beginnen, sich aus seiner Verantwortung für die Bereitstellung erschwinglichen Wohnraums zurückzuziehen. In Großbritannien setzte sich diese Entwicklung unter den „New Labour“-Regierungen von 1997 bis 2010 fort, maskiert als Streben nach einer klassenlosen Gesellschaft von WohnungseigentümerInnen. Wenn es bloß so gewesen wäre …

Tatsächlich sorgte die Förderung von Wohnungseigentum für einen raschen Anstieg der Immobilienpreise und die folgende Strangulierung durch die Hypothekenverschuldung. Der Lebensstandard ging absolut zurück, da sich das frei verfügbare Einkommen der meisten Haushalte verringerte. Gleichzeitig wurden die zu kurz Gekommenen noch weiter an den Rand gedrängt; das soziale Sicherheitsnetz wurde zerrissen.

Da der Anstieg der Immobilienpreise die Inflation und die Lohnerhöhungen um ein Vielfaches übertraf, waren Investitionen in Wohnimmobilien weit rentabler als fast jede andere Geldanlage. Die Immobilienblase wurde immer größer, praktisch ohne Bezug zur Wirklichkeit, und enorme Summen wurden in den Markt geschleust, um an diesen Renditen mitzunaschen.

Mit Immobilien zu handeln wie mit Aktien war bereits Routine. Doch dann erfanden Finanzinstitutionen ein Instrument, mit dem man per Mausklick in den Immobilienmarkt investieren konnte: hypothekarisch besicherte Wertpapiere, die notorischen „Mortgage-backed Securities“ (MBS), die dem Subprime-Debakel in den USA zugrunde lagen.

Um die Jahrtausendwende begannen den Banken die Hypothekenkunden auszugehen – wer als ausreichend kreditwürdig befunden wurde, hatte schon eine Hypothek. Also nahmen sie sich noch einmal alle vor, die sie zuvor abgewiesen hatten, Leute mit schlechter oder „sub-prime“ Bonität (der Begriff hat tatsächlich einen Beigeschmack von „Untermensch“), und begannen damit, sie mit ziemlich fragwürdigen Kreditangeboten ohne weitere Prüfung an die Angel zu nehmen.

Es war klar, dass das Ausfallrisiko bei diesen Krediten hoch war, also wurden die Kreditforderungen gebündelt, in handelbare Wertpapiere verwandelt und verkauft. Sie gingen weg wie die warmen Semmeln, denn bisher waren diese Wertpapiere durchaus rentabel. Damit nicht genug: Weitere „derivative“ Finanzinstrumente wurden konstruiert, deren Wert sich vom Wert dieser MBS ableitete, und wurden ebenfalls verkauft und gehandelt – eine Geldvermehrungsmaschine.

Nach der Delogierung: Der Besitz der Familie aus Waco, Texas, liegt auf der Straße.

Zurück zu den frischgebackenen WohnungseigentümerInnen. Als die Periode der Festverzinsung der Hypothekenkredite ablief, waren die neuen Zinssätze oft doppelt so hoch wie zuvor, eine Folge der Spekulationsblase, die sie selbst unwissentlich mit geschaffen hatten. Die Bedienung der Schulden wurde immer schwieriger, und der Kollaps kündigte sich an. Im Finanzsystem hatten sich mittlerweile MBS im Wert von 3.000 Mrd. US-Dollar aufgetürmt. Als eine Welle von Zwangsversteigerungen durch die USA schwappte und die Kreditforderungen ihren Wert verloren, war es um die Rentabilität der „Stars“ im Portfolio der Investmentbanken geschehen. Die gesamte Wirtschaft geriet ins Trudeln, Arbeitsplätze wurden vernichtet und die Investitionen brachen ein. Die Rezession in den USA breitete sich in der Folge auf einen Großteil der reichen Länder aus, und schließlich bekamen auch jene Länder des Südens die Krise zu spüren, die von Auslandskapital abhängig waren.

Die offiziellen Reaktionen auf die schlimmste Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren lösten verbreitete Empörung aus: Enorme öffentliche Mittel wurden für die Rettung genau jener Banken aufgewendet, die die Kreditblase mit ihrem Vabanque-Spiel erst ermöglicht hatten.

Heute, sechs Jahre danach, scheint eine Immobilienblase noch immer als Normalfall zu gelten. Mit allen Mitteln wird versucht, ein hohes Preisniveau aufrechtzuerhalten – ungeachtet dessen, dass die Superreichen unterdessen noch weit reicher wurden, während die große Mehrheit zum Sparen und zu Einschränkungen gezwungen ist, sowohl durch sinkende oder stagnierende Einkommen und die Unsicherheit des Arbeitsplatzes als auch durch die Kürzung der öffentlichen Ausgaben.

In den USA hat sich die Notenbank (Federal Reserve) verpflichtet, jeden Monat MBS im Wert von 45 Mrd. Dollar anzukaufen, um den Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Zweifellos hat die Wohnungsnachfrage zugenommen, doch die Zahl der Menschen, die eine Wohnung erwerben, um darin zu leben, fiel 2012 um 175.000. Die preisgünstigeren neuen Wohnungen, gedacht für AlleinerzieherInnen, werden stattdessen von den Grund- und HauseigentümerInnen aufgekauft. Die Zahl der vermieteten Wohneinheiten ist um 1,32 Mio. gestiegen. (1) Auch aus dem Ausland fließen große Summen in den Markt, entweder um die Wohnungen zu vermieten, um sie gleich wieder zu verkaufen oder um sich ein Feriendomizil zuzulegen, in attraktiven Regionen wie in Florida.

In Großbritannien ist die Regierung wahrscheinlich auch dabei, eine neue Immobilienblase zu erzeugen, und zwar mit ihren Versuchen, Menschen zu ihrer ersten Eigentumswohnung zu verhelfen. Die Bank of England stellt den Banken Mittel zur Verfügung, um die Vergabe von Hypothekenkrediten anzukurbeln. Doch diesen Mitteln steht keine entsprechende Steigerung der Wohnbauleistung gegenüber. Das aktuelle Niveau der Wohnbaubeginne liegt 120.000 Einheiten unter dem Bedarf (2) – die hohen Eigenheimpreise dürften daher kaum sinken. Unterdessen geht es mit dem sozialen Wohnbau weiter abwärts, und beim Wohnungseigentum hat sich die Kluft zwischen den Generationen weiter vergrößert: Ältere Menschen leben mit weit höherer Wahrscheinlichkeit in einem Eigenheim als junge Menschen. Die Mieten sind gleichzeitig gestiegen – in den letzten acht Jahren im Schnitt um 50%. (3)

In Australien, wo die Preise von Eigentumswohnungen seit 1996 um 130% zugelegt haben, womit die Realeinkommen bei weitem nicht Schritt hielten, hat die Regierung Großinvestoren jedes Jahr Steuervergünstigungen in Milliardenhöhe gewährt, was an den Preisen nicht das Geringste geändert und auch keine neuen Wohnungen auf den Markt gebracht hat. (4) Die australische Wirtschaft hat sich in diesen Krisenjahren zwar beneidenswert gut geschlagen, doch noch nie hatten so viele Haushalte Probleme mit der Finanzierung ihrer Wohnungen wie jetzt.

In den verschiedenen Wohnungsmarktkrisen in einigen der reichsten Länder der Welt manifestiert sich das neoliberale Projekt in seinen krassesten Auswüchsen: Vermögenskonzentration, Akkumulation um ihrer selbst willen anstatt für irgendeinen produktiven Zweck, und eine völlige Abwesenheit jedes sozialen Verantwortungsgefühls. Die Billionen Dollar nicht produktiven Kapitals, die bloß die Immobilienblasen vergrößern, sind eine soziale Zeitbombe. In der Research-Abteilung von Citigroup, dem transnationalen Finanzkonzern aus den USA, weiß man nur zu gut, wer das Sagen hat: „Die Welt wird von den muskulösen Armen ihrer Unternehmer-Plutokraten zusammengehalten, ob einem das gefällt oder nicht.“ Und Massenarmut scheint das Ziel zu sein: Sie sorgt für ein Heer spottbilliger Arbeitskräfte.

Wie die Städte der Zukunft aussehen werden, ist klar: Enklaven obszönen Reichtums, zwischen denen sich Elendsviertel ausbreiten. Viele Städte sehen bereits so aus.

In Mumbai, einer Stadt mit 20,5 Mio. Menschen und viel zu wenig Platz (sie liegt auf einer Insel), drängen sich wohlhabende Familien in Ein-Zimmer-Apartments zusammen, die breite Mehrheit muss sich mit winzigen, gemieteten Schlafzellen in riesigen Elendsvierteln begnügen, die ganz Armen strecken ihre Glieder auf den Straßen unter freiem Himmel aus, und die Reichen postieren bewaffnete Wächter an ihren Eingangstoren. An einer Straße, wo die Grundstückspreise bei 25.000 Dollar pro Quadratmeter liegen, erhebt sich Antilla, das 27-stöckige Anwesen von Mukesh Ambani, dem reichsten Mann Indiens. Mit Baukosten von einer Milliarde Dollar (manche meinen bis zu zwei Mrd.) ist Antilla die teuerste Privatwohnung der Welt. Wären die Räume nicht so hoch, hätte man 60 Stockwerke im Gebäude unterbringen können. Es gibt drei Hubschrauberlandeplätze, eine Parkgarage mit sechs Etagen, neun Aufzüge und eine Armee von 600 Bediensteten. Alle äußeren Zeichen maßlosen Reichtums sind vorhanden: Sporthallen, Ballsäle, ein Kino.

Ein paar Flugstunden entfernt, in Dubai, findet Reichtum jeden zweifelhaften Ursprungs angemessene Unterkunft in den mittlerweile weltberühmten, fantastischen Immobilienprojekten, etwa auf den künstlichen Inseln in Form einer Palme. Das Wasser der Swimming Pools wird hier im Hochsommer gekühlt, und es gibt eine Indoor-Skipiste.

Die Paläste in Dubai wurden in 12-Stunden-Schichten in der brütenden Hitze von Arbeitern aus Südasien errichtet, die sich in winzigen, nicht klimatisierten Containern in der Wüste zusammendrängen. Jedes Anzeichen eines Aufbegehrens ihrerseits kann zur sofortigen Abschiebung führen. Zu den marmorgespickten Einkaufszentren und exquisiten Restaurants, die von ihnen gebaut wurden, haben sie keinen Zutritt. Und weil man es mit den Sicherheitsvorkehrungen nicht so genau nimmt, sterben sie auch jedes Jahr zu Hunderten. (5)

Noch weiter im Westen, in der Zentralafrikanischen Republik, leben laut UN-Habitat 95,9 Prozent der städtischen Bevölkerung in Slums. Hier herrscht eine absolute Armut, die sogar die primitivsten Baumaterialien unerschwinglich macht. In Metropolen wie Nairobi und Lagos wiederum gibt es Enklaven des Reichtums, die sich an den untrüglichen Skylines erkennen lassen.

Wohin man auch blickt, im Lebensbereich Wohnen herrscht entweder unersättliche Gier und maßloser Konsum oder permanente Unsicherheit. Ein Dach über dem Kopf zu haben, das ist immer weniger eine Selbstverständlichkeit. Nirgendwo ist die Ungleichheit, das definierende Merkmal unserer Zeit, so eklatant wie hier.

Betrachtet man Güter als Mittel zum Lebensunterhalt, dann ist das Bemühen der Reichen, sich über alle Vernunft und Fähigkeit hinaus Dinge anzueignen und zu konsumieren, ein zum Scheitern verurteilter Versuch, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, auf Kosten aller anderen. Eine umfassende Lösung für die verschiedenen Wohnungsmarktkrisen muss darauf beruhen, dass wir Wohnungseigentum nicht mehr als absolut, immerwährend und exklusiv betrachten, sondern als das, was es ist: einen Platz zum Leben. Dazu wird es nur kommen, wenn wir uns aus dem Zangengriff von Akkumulation und Spekulation befreien und der Verteilungsgerechtigkeit wieder gebührenden Stellenwert verschaffen.

Zu Zeiten eines Aristoteles gab es die Vorstellung, dass Grund- und Hauseigentum in erster Linie der Befriedigung grundlegender Bedürfnisse dienen sollte – andernfalls könnte sich ein brutaler Konkurrenzkampf entwickeln, aus dem die meisten als Verlierer hervorgehen. Viele traditionelle Gesellschaften in Afrika betrachten Land als Ressource, die es gemeinsam im Interesse der Gemeinschaft zu nutzen gilt.

In ländlichen Gebieten des Kontinents unterliegen oder unterlagen Land und seine Nutzung gemeinschaftlichen Rechten und Pflichten; Eigentum im westlichen Sinn ist unbekannt. Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der USA, würde den heutigen Wohnungsmarkt des Landes wahrscheinlich nicht verstehen. Er trat dafür ein, Eigentum grundsätzlich als öffentliches Gut zu behandeln und im Sinne des Allgemeinwohls zu verwalten, mit Ausnahme eines bescheidenen Teils, der für den Lebensunterhalt des Individuums erforderlich ist.

Stellen wir uns eine Welt vor, in der die Preise von Haus- und Wohnungseigentum in etwa den realen Kosten entsprechen und nicht vom Markt in absurde Höhen getrieben werden – welch gewaltige Energien und Ressourcen könnte das freisetzen, zum Wohl der Gesellschaft und vielleicht auch der Wirtschaft.

Könnte es dazu kommen? Ja, wenn wir verhindern, dass Immobilienblasen entstehen, d.h. wenn wir dem Horten von Wohnungen und Häusern durch Eliten einen Riegel vorschieben. Wenn Regierungen den sozialen Wohnbau als öffentliches Gut betrachten würden, das den Menschen eine erweiterte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Wenn die Höhe der privaten Mieten auf ein akzeptables Niveau beschränkt wäre. Wenn es den Menschen erlaubt wäre, auf vorhandenem Grund ihre eigenen bescheidenen Unterkünfte zu errichten, um Kosten zu sparen. Mit anderen Worten: Wenn man alles, was mit Wohnungen zu tun hat, so weit wie möglich von der Herrschaft des Markts befreien könnte. Dann könnten wir einfach in ihnen leben und wären weniger von der Anstrengung erschöpft, sie zu besitzen.

Copyright New Internationalist

1) Mike Whitney, „The mysterious new housing bubble“, Counterpunch, 18. Dezember 2012.
2) The Independent, „Are we heading for a new housing bubble?“, 22. Jänner 2013.
3) Samir Jeraj, „An Englishman’s home is his castle – So long to our dream of ownership?“, 4. Juli 2012, opendemocracy. net
4) Phillip Soos, „It ’s time to abolish negative gearing“, 1. Oktober 2012, theconversation.edu.au
5) Siehe den ausgezeichneten Essay von Mike Davis „Sand, fear and money in Dubai“ in Evil Paradises: Dreamworlds of neoliberalism, Hrsg. Mike Davis und Daniel Bertand Monk, The New Press 2007.

nach oben