Manifestationen der Klimakrise

Bequemes Wegschauen ist nicht mehr möglich. Starkregen, Dürre und Hitze machen die Auswirkungen der von Menschen gemachten Klimakrise immer mehr auch für die BewohnerInnen im Globalen Norden spürbar.

Die Konsequenzen der Erderhitzung, die An- und Abwesenheit von Wasser, sind in weiten Teilen des Globalen Südens längst existenzbedrohende Realität.

Auf dem Trockenen: In China sind ganze Landstriche von Desertifikation bedroht, insgesamt ist mehr als ein Viertel der Landesfläche betroffen.

©Benoit Aquin, Berger à Wuwei, 2006, aus der Serie: The Chinese Dust Bowl, 2006-2009

Der Unterschied: Wohlhabendere können in weniger betroffene Gegenden ziehen, während Menschen im Globalen Süden dazu meist die Ressourcen fehlen.

Vor 20 Jahren war der Urmiasee im Nordwesten des Iran der sechstgrößte Salzsee der Erde. Jetzt ist sein Volumen um bis zu 80 Prozent reduziert.

© Solmaz Daryani, aus der Serie: The Eyes of Earth (The Death of Lake Urmia), seit 2014

Die Klima-Gentrifizierung, die derzeit etwa in der US-amerikanischen Küstenstadt Miami zu beobachten ist, führt die unterschiedliche Betroffenheit von Reich und Arm besonders drastisch vor Augen: Weil der Meeresspiegel steigt, übersiedeln immer mehr Menschen in höher gelegene Viertel. Dadurch steigen die Immobilienpreise und die alteingesessenen, ärmeren MieterInnen werden verdrängt.                                                                  

chrit

Die Fotos stammen aus der aktuellen Ausstellung „Nach uns die Sintflut“, die bis 14. Februar 2021 im Kunst Haus Wien zu sehen ist. www.kunsthauswien.com

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