Müssen nur wollen

Wir alle wissen: Vor dem Virus sind nicht alle gleich. Die Corona-Pandemie spitzt die soziale Ungleichheit weiter zu und trifft vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen und prekären Arbeitsverhältnissen.

Solidarisch durch die Pandemie? Argentinien macht es vor. Dort zahlen die MillionärInnen im Land einen einmaligen Solidaritätsbeitrag, mit dem die Regierung ihre Corona-Rettungspakete finanziert.

Damit die enormen Kosten der Krise auch hierzulande nicht automatisch durch Einsparungen bei Sozialausgaben getragen werden, braucht es einen solidarischen Staat, solidarische Strukturen – und eine solidarische Lastenverteilung, wie es etwa die NGO Attac Österreich in einer Petition fordert: Vermögen ab 5 Mio. Euro sollen mit 10 Prozent, Vermögen ab 100 Mio. Euro mit 30 Prozent und Vermögen ab einer Milliarde Euro einmalig mit 60 Prozent zur Kasse gebeten werden. Das kann man unterschreiben.

Jetzt ist Solidarität von oben gefragt.

chrit

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