Veranstaltung: Gesundheit als Menschenrecht

Anlässlich des Erscheinens der Mai-Ausgabe der Zeitschrift Südwind-Magazin mit dem Schwerpunkt Gesundheit für alle! laden wir zu einer Podiumsdiskussion zum Thema ein.

Ort: Centrum für Internationale Entwicklung,
Sensengasse 3, 1090 Wien
Zeit: 4. Mai 2010, 19 Uhr
Anschließend Buffet

Am Podium diskutieren:

Marlene Brandl, Medizinstudentin, Gesundheitsaktivistin 
Doris Burtscher, Ethnomedizinerin, Beraterin für Ärzte ohne Grenzen
Markus Schallhas, Ethnologe, Patientenanwalt
Sabine Vogler, Gesundheits- und Arzneimittelsystemforschung
Irmgard Kirchner, (Moderation), Chefredakteurin Südwind-Magazin

Gesundheit für alle – auf diesen Leitspruch der Primary Health Care, der Basisgesundheitsversorgung, haben sich schon 1978, bei der berühmten Konferenz von Alma Ata, alle Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO), d.h. praktisch alle Staaten der Welt, geeinigt. Mehr als 30 Jahre später ist diese Forderung immer noch eine Vision – auch wenn die Kosten zu ihrer Verwirklichung gar nicht so hoch wären. Die zeitgeistige Tendenz, öffentliche Dienstleistungen zu kommerzialisieren, in ein Objekt des freien Marktes umzuwandeln, beeinträchtigt auch eine demokratische egalitäre Gesundheitsversorgung. Die private Gesundheitsindustrie drängt unermüdlich auf eine Optimierung der Zusammenarbeit von Forschung, Wirtschaft und Politik. Demgegenüber steht die in über 100 Staaten aktive Bewegung des People’s Health Movement, nichtstaatliche, basisorientierte Initiativen der medizinischen Basisversorgung, für die Gesundheit in ihrem umfassenden Begriff ein Menschenrecht darstellt.

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