2010, das Afrikajahr

Von Michaela Krimmer ·

Die Initiative „Ke Nako Afrika – Afrika jetzt“ nützt die Chance der Weltmeisterschaft in Südafrika, um das Afrikabild in Österreich von Klischees und Vorurteilen zu befreien.

Geschätzte 1,5 Milliarden Menschen werden zwischen dem 11. Juni und dem 11. Juli die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika über Fernseher und Leinwände miterleben. Diese Aufmerksamkeit nutzt „Ke Nako Afrika“, eine Initiative der Austrian Development Agency (ADA) gemeinsam mit dem Wiener Institut für Internationalen Dialog und Zusammenarbeit (vidc) und der Afrika Vernetzungsplattform, einer Allianz von afrikanischen Communities. Durch Wissens- und Expertisevermittlung soll ein differenziertes Bild Afrikas in Österreich geschaffen werden. Die Homepage www.kenako.at informiert laufend über die Vielzahl an Veranstaltungen und Projekte wie Workshops, Konzerte, Lesungen und vieles mehr.

Zum Beispiel gastiert am 6. und 7. Februar eine Koproduktion u.a. des Bayerischen Staatsschauspiels, des Goethezentrums und des Nationaltheaters in Kampala (Uganda) im Dschungel Wien: In Erich Kästners Stück „Emil und die Detektive“ wird Emil ein ugandisches Kind.

Das „Atelier Afrika“ ist eine Zusammenarbeit des Instituts für Publizistik der Universität Wien mit den Universitäten Kampala (Uganda) und Addis Abeba (Äthiopien). Im Austausch miteinander lernen die Studierenden, wie die – oft einseitige – Berichterstattung zu Afrika „funktioniert“. Die Website www.kaptransmissions.org bietet alternative Berichterstattung während der WM.

Nicht zuletzt verleiht die Nachrichtenplattform afrika.info den Afrikapreis an JournalistInnen, die sich besondere Verdienste in der Berichterstattung über Afrika erwerben. Während der Weltmeisterschaft selbst wird es öffentliche Projektionen zu bestimmten Themen und ein Bühnenprogramm in den Pausen zwischen den Spielen geben. Für Fußballverdrossene wird das Ke-Nako-Café zur Verfügung stehen.

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