aus der redaktion

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir hätten eine unserer beliebten Rätselfragen daraus machen können: Wie viele „Alternative NobelpreisträgerInnen“ verstecken sich, besser: werden ausführlich erwähnt – in der Südwind Ausgabe, die Sie in Händen halten?
Seit über 25 Jahren werden Menschen und Projekte, die hoffen lassen, mit dem „Right Livelihood Award“, dem so genannten Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet. Aus jährlich etwa 100 Vorschlägen wählt eine internationale zwölfköpfige Jury zwei bis fünf PreisträgerInnen aus, die an „praktischen und beispielhaften Lösungen für die drängendsten Herausforderungen, mit denen die Welt heutzutage konfrontiert ist, arbeiten“. Aus dieser speziellen Preiswürdigkeit ergibt sich gewissermaßen eine natürliche inhaltliche Nähe von Südwind-Magazin und Alternativem Nobelpreis. Eintönig wird die Berichterstattung dadurch keineswegs. Alternative NobelpreisträgerInnen kommen aus allen Kontinenten der Erde und aus allen Lebensbereichen und Gesellschaftsschichten.
Die richtige Antwort auf obige Frage ist übrigens: vier! Auf Seite 8 José Antonio Abreu, der Erfinder der Jugendorchester Venezuelas, auf Seite 12 Ruth Manorama, eine der wenigen feministischen Dalit-Aktivistinnen, auf Seite 40 Swami Agnivesh, Gründer einer Bewegung zur Befreiung aus der Schuldknechtschaft und auf Seite 48 der afrikanische Historiker Joseph Ki-Zerbo.

Kleine Neuerung zum neuen Jahr: Der gedruckte Terminkalender am Ende des Heftes beschränkt sich ab sofort auf ausgewählte Termin-Empfehlungen. Einen tagesaktuellen, umfangreichen österreichweiten Veranstaltungskalender finden Sie auf oneworld.at

Eine anregende Lektüre wünscht
Die Südwind-Redaktion

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