Liebe Leserin, lieber Leser!

Im Arbeitsleben der Südwind-Redaktion gibt es Situationen akuten Gespalten-Seins. Wir sind es zwar gewohnt, dass die Menge der Geschichten und Informationen, die ins Heft drängen, variiert, die zur Verfügung stehende Seitenzahl hingegen gleich bleibt. In dieser Ausgabe etwa hätten wir unsere Termin- und Aktivitäten-Rubriken umfangmäßig locker verdoppeln können. Das weinende Auge trauert um das Viele, das nicht im Heft Platz gefunden hat, das lachende freut sich über den heißen Herbst für die Entwicklungspolitik, die Fülle an Veranstaltungen und Aktivitäten der Szene: Filme, Messen, Buchpräsentationen, Symposien, Konferenzen …

Einer der Höhepunkte der entwicklungspolitischen Hochsaison ist die Vierte Österreichische Entwicklungstagung, die im November in Innsbruck stattfinden wird (siehe Seite 24). Dieses dreitägige Zusammentreffen ist nicht nur das Stelldichein der entwicklungspolitischen Szene. Dabei werden auch neue Formen der Produktion, Vermittlung und Vernetzung von Wissen gesucht und ausprobiert.

Es schaut glatt so aus, als ob Entwicklungspolitik im weitesten Sinne im Trend liegt. Auch wenn damit Südwind noch nicht zum Zeitgeist-Magazin wird.
Wer sich mit globalen Entwicklungen beschäftigt, kommt an Krisen, Bedrohungen und Ungerechtigkeiten nicht vorbei. Er oder sie wird aber auch belohnt durch die Fülle kulturellen Reichtums und Wissens, die durch eine globale Betrachtungsweise ermöglicht wird.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen spannenden bunten Herbst und eine anregende Lektüre.

Die Südwind-Redaktion

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