Afrikanische Diaspora

Von Werner Leiss

Susana Baca hat wie keine Zweite zur Sammlung und Pflege afro-peruanischer Musik beigetragen. Mit diesem Mal verlässt sie ihre Heimat und entführt auf eine Reise quer durch Lateinamerika und darüber hinaus. Auf ihrem neuen Album verarbeitet sie verschiedenste musikalische Stile der afrikanischen Diaspora.

Gestartet wird mit einer Cumbia, „Detrás De La Puerta“ von Iván Benavides. Es folgt mit „Bendíceme“ ein Landó/eine Zamacueca und mit „Yana Runa“ ein Festejo, beide afro-peruanischer Herkunft. Weiter geht es nach Puerto Rico mit „Plena Y Bomba“. Mit ihrem Gesang begleitet sie die Drums von Guatire aus Venezuela. Ausgelassen wird fast nichts, nach nordostbrasilianischem Forró und Huapango/ Son Jarocho aus Mexiko geht es nach Kuba. Und folgerichtig geht sie den Weg auch in den Norden weiter, in die Estados Unidos. „Hey Pocky Way“ ist eine faszinierende Mischung aus Funk und Festejo.

Zum Schluss hat ihr noch Victor Merino mit „Canta Susana“ einen astreinen Landó angepasst. Hier kann noch einiges entdeckt werden. Susana Baca ist eine wunderbare Lehrmeisterin mit einer vielschichtigen, großartigen Stimme, die hier auch wieder eine souveräne Band an ihrer Seite hat.

Susana Baca
Afrodiaspora
Luaka Bop

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