Albert Hosp empfiehlt: Coco Mbassi: „Sepia“

Von Albert Hosp ·

Weltmusiktipp von Ö1 und SÜDWIND

Aller Anfang liegt im Hintergrundchor. Coco Mbassi hat bei diversen Produktionen afrikanischer und französischer Popstars mitgesungen, im uralten Prinzip „Call & Response“ die Response gegeben, seit sie (1983) nach Paris übersiedelte. Davor jedoch gab es bereits die ersten prägenden Erfahrungen, dass sie wohl eine Sängerin werden würde: In Kinos in Jaunde, der Hauptstadt Kameruns, trat sie vor die Leinwand und gab a-cappella-Versionen gerade aktueller Hits zum Besten; das war damals ein beliebter Wettbewerb für musikalische Kinder; welche Idylle, im Vergleich zu unseren Kinobesuchen, die durch unerträglich lange Werbeblöcke erschwert werden …

Aus dem Background herausgetreten, präsentiert Coco Mbassi hier eine Fülle von eigenen Kompositionen und Arrangements. Geradezu klassische Lieder mit Klavier oder Gitarre oder Streichquartett, a-cappella-Stücke, stets unaufdringlich, jedoch immer von intensivem Ausdruck getragen. Faszinierend. Eine neue Stimme am Weltmusiksektor.

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