Atiye Zauner

Verlust

Nur kurz nach Pensionsantritt verstarb Atiye Zauner im Mai 2013 nach einem Krebsleiden. Geboren 1951 in Istanbul, kam sie mit einem Stipendium der Katholischen Frauenbewegung nach Österreich. Nach Abschluss ihres Studiums an der WU Wien begann sie 1980 an der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE) als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Ihr Themenschwerpunkt war die Bildungszusammenarbeit. Ihrer Fachexpertise verdanken öffentliche wie private EZA-Einrichtungen neue Sichtweisen und Veränderung – so u.a. die Umgestaltung von Stipendienprogrammen und neue Begleit- und Betreuungsmaßnahmen für ausländische Studierende. Zahlreiche Publikationen und Studien zeugen von einer umfangreichen Forschungstätigkeit. 2001 berief sie das ÖFSE-Kuratorium zur wissenschaftlichen Leiterin, eine Funktion, die sie bis zu ihrer Pensionierung 2011 innehatte. In ihrer Zeit bei der ÖFSE unterstützte Zauner – nach Jahren großer inhaltlicher und finanzieller Einschränkungen – beharrlich den Unternehmenswandel zu einer Wissenschaftseinrichtung heutigen Zuschnitts. Von 1995 bis 1996 war Atiye Zauner außerdem ehrenamtlich Obfrau des Vereins Südwind Entwicklungspolitik.

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