Auf dem Weg zu einer europäischen EZA

Österreichs EU-Präsidentschaft beginnt mit dem Thema Entwicklungspolitik und Erweiterung.

Von MaK
Die EU-Plattform entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen (NGOs) veranstaltet zum Auftakt der österreichischen Präsidentschaft eine internationale Konferenz zum Thema Erweiterung. Erwartet werden eine Reihe von Gästen aus den zehn neuen Mitgliedsstaaten, die im Entwicklungsbereich tätig sind, sowie aus den Beitrittsländern Bulgarien und Rumänien. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stehen die Anforderungen für die nächste Beitrittsrunde. Eineinhalb Jahre nach der letzten Erweiterung soll aus den Erfahrungen von Entwicklungsorganisationen in den alten und neuen Mitgliedsstaaten eine erste Bilanz gezogen werden.
Beitrittsländer wie auch neue Mitgliedsstaaten bringen eine andere Geschichte und andere Vorstellungen in eine gemeinsame europäische Entwicklungspolitik ein. So hat das EU-Oberziel Armutsbekämpfung in den ehemaligen kommunistischen Ländern nicht unbedingt das gleiche Gewicht. Der Schwerpunkt liegt eher auf Demokratisierung und Menschenrechten. VertreterInnen der Beitrittsländer werden in Wien eigene Aktivitäten vorstellen. Diese laufen oft nicht unter dem Begriff Entwicklungszusammenarbeit und werden deshalb nicht immer als solche wahrgenommen.
Das Treffen beginnt am 12. Dezember mit einer hochkarätig besetzen Podiumsdiskussion, bei der die Europäische Kommission, das österreichische und das rumänische Außenamt, das slowakische Parlament und das Hilfswerk ungarischer Kirchen vertreten sind. Die EU-Plattform veranstaltet die Konferenz mit den Partnern Concord, der europäischen Dachorganisation entwicklungspolitischer NGOs, und dem Projekt Trialog.

Internationale Konferenz „1,5 Years After Enlargement“: 12./13. Dez., Diplomatische Akademie Wien.

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