Auf der Suche nach dem neuen Horizont

Trotz Trump´scher Warnungen machen sich nach wie vor MigrantInnen-Karawanen aus Mittelamerika auf den Weg gen USA.

Von Andreas Boueke aus Guatemala-Stadt

Eine schmale Straße im alten Zentrum von Guatemala-Stadt, im Jänner dieses Jahres. Rund zweihundert Menschen sitzen auf dem Gehsteig vor dem sogenannten „Haus des Migranten“. Seit 25 Jahren stehen die Türen der katholischen Institution reisenden Menschen offen, die eine Pause und etwas Stärkung benötigen.Die ersten Angehörigen der Karawane sind schon vor Stunden in die Stadt gekommen. Für die Nacht verteilen sie sich auf verschiedene Lagerstätten. Das klappt heute gut, manchmal braucht es auch OrganisatorInnen, die mit Megafonen Ansagen machen, damit die Situation nicht chaotisch wird. Einige stehen über Smartphones in Kontakt mit FreundInnen oder Angehörigen, die dieselbe Strecke schon hinter sich...

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