Geschmackswelten

Das Kraut der Unsterblichkeit

© Illustration: Thomas Kussin

Jiaogulan (sprich: „Dschiaugulan“), auch „Kraut der Unsterblichkeit“ genannt, wurde wegen seines hohen Nährstoffgehalts schon im 15. Jahrhundert als Mittel gegen Unterernährung erwähnt und in den Bergregionen Südchinas als Tee getrunken. In den 1970er Jahren fand man im Rahmen einer Volkszählung heraus, dass es genau in dieser Region überdurchschnittlich viele 100-Jährige gibt.

Bis 2005 wurden in der Pflanze dann über 100 Stoffe identifiziert, die gesundheitsfördernd wirken und gegen stressbedingte Krankheiten helfen sollen. Jiaogulan auszuprobieren kann jedenfalls nicht schaden: ob als Tee oder besser, nach einem Tipp aus dem Web, mit Sekt: Für Letzteres eine Hand voll frisch gezupfter Blättchen im Mörser zerquetschen, in einen Liter Sekt geben, zwei Stunden ziehen lassen, vor dem Trinken abseihen und mit frischen Sekt auffüllen. Wohl bekomm’s!    cs

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