deishovida

"Again them" goes Uganda

Von Redaktion
Sollen die finnischen Leningrad Cowboys doch nach Amerika fahren - die österreichische Gruppe deishovida bevorzugt den Austausch mit MusikerInnen aus Uganda.


In der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit hat er inzwischen Tradition: Der Kulturaustausch zwischen MusikerInnen aus Österreich und Schwerpunktländern der EZA. Nach Besuchen der Gruppe Attwenger in Simbabwe und Roland Neuwirths Extremschrammeln auf den Kapverden - sowie Gegenbesuchen der simbabwischen Tonga-Musikgruppe Simonga und der kapverdischen Band Simentera - weilten im vergangenen September die Mitglieder der steirischen Quartetts deishovida zwei Wochen lang in Uganda.


Wobei der Ausdruck "weilen" Falsches assoziieren lässt, war der Aufenthalt "der aufregendsten Folk-Formation des deutschen Sprachraums", so ein Kritiker, doch höchst abwechslungsreich: Sieben Konzerte, zahlreiche Proben mit ungandischen Gruppen, Projektbesuche, eine Radio-Livesendung sowie die Teilnahme am jährlich stattfindenden "Ugandan Development Theatre Festival", einem der Höhepunkte im kulturellen Leben Ugandas. Dabei präsentieren Laien-Kulturgruppen aus allen Regionen des Landes Theaterstücke, Tänze und Musik. Bleibt zu hoffen, dass der Weiterbestand dieser unkonventionellen Form der Entwicklungszusammenarbeit auch in Hinkunft gesichert ist.


Näheres zur Gruppe deishovida findet sich unter www.deishovida.com, Fotos von der Kulturaustausch-Reise können auf der Homepage von kulturen in bewegung im vidc, www.vidc.org/kulturen.in.bewegung, bewundert werden.

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