Der bedächtige Kämpfer

Pablo Solón ist ein Globalisierungskritiker aus Bolivien. Was Che Guevara und Evo Morales mit seinem Lebensweg zu tun haben, erzählte er im Rahmen eines Wien-Besuchs.

Von Monika Austaller

Pablo Solón war 13 Jahre alt, als sich im Jahr 1971 das Leben der Familie schlagartig änderte. Am Tag vor Weihnachten wurde Solóns älterer Bruder verhaftet. Er war mit der Gruppe rund um Che Guevara verbunden gewesen. „Alles was ich später tun sollte, habe ich wegen dieses Moments getan“, meint Solón im Rückblick mit ruhiger, bestimmter Stimme.Nach einem Jahr im Gefängnis verschwand sein Bruder spurlos. Die Mutter, mittlerweile verstorben, suchte unermüdlich nach dem Bruder – erfolglos.Als Sohn des bekannten Malers Walter Solón Romero und der Musiklehrerin Gladis Oroza wuchs Pablo Solón in der bolivianischen Mittelklasse auf. Der junge Pablo begeisterte sich...

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