Der Preis der Mobilität in Europa

Von Rupert Helm
Im Auftrag des Europäischen Parlamentes wurden für 17 europäische Länder (15 Länder der Europäischen Union, Schweiz und Norwegen) die externen (von der Gesellschaft getragenen) Kosten für Unfälle, Luftverschmutzung, Risiken in Verbindung mit Klimaveränderungen, Lärmbelästigung sowie eine Reihe weiterer Umwelteffekte bewertet.

1995 betrugen die externen Kosten des Verkehrs mit Ausnahme der Staukosten 7.290 Mrd. Schilling (530 Mrd. ?) das sind 7,8% des BIP der 17 betroffenen europäischen Länder. Allein die Unfälle schlagen mit 29% des Gesamtbetrages zu Buche.

Der Straßenverkehr (Pkw und Güterverkehr) verursacht nahezu 92% der externen Kosten (ohne die Staukosten), beim Flugverkehr sind das 6%, beim Schienenverkehr 2% und bei der Schifffahrt 0,5%.

Betrachtet man die durchschnittlichen externen Kosten (je Verkehrseinheit) des Personenverkehrs, so verursacht der Pkw Kosten in Höhe von 1.197 öS pro tausend Personenkilometer, der Bus 523 öS, der Schienenverkehr 275 öS, also fast 4,4 mal weniger als der Pkw. Beim Güterverkehr sind die höchsten durchschnittlichen externen Kosten die des Flugverkehrs (2.820 öS je tausend Tonnenkilometer) und des Straßenverkehrs (1.210 öS). Die durchschnittlichen externen Kosten des Schienenverkehrs betragen ein Fünftel derjenigen des Straßenverkehrs.

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