der.wisch

zeitschrift für viel.seitige

Diese Zeitschrift, die sich schon zu einem kleinen Buch entwickelt hat, ist die Publikation des „Kulturvereins Kanafani“, der sich erst im Juli 2002 in Wien gebildet hat. Kanafani war ein palästinensischer Autor und Journalist, der genau 30 Jahre zuvor, am 8. Juli 1972, durch eine in seinem Auto versteckte Bombe in die Luft flog. (Einige seiner Texte sind im Verlag Lenos erschienen.)
Der Verein ist ein antirassistisches Kultur- und Kommunikationsprojekt, dessen Arbeit stark auf den Nahen und Mittleren Osten ausgerichtet ist. Wie der Verein, so ist auch die Zeitschrift ein offenes Projekt ohne abgegrenzte Blattlinie und ohne ideologischen Ziele: Der gemeinsame Nenner ist der Antirassismus, mit Schwerpunkt anti-islamischer und anti-arabischer Rassismus.
Die jüngste – und dritte – Ausgabe des „der.wisch“ umfasst bereits 108 Seiten. Einen Schwerpunkt nimmt der algerische Vordenker der antikolonialen Bewegung, Frantz Fanon, ein; Hubert Krammer schreibt über Intellektuelle und Krieg; Herbert Sburny, Eva Maria Hobiger und mehrere arabische Autoren befassen sich mit dem Irak-Krieg. Wie es überhaupt ein Anliegen des Vereins ist, MuslimInnen selbst zu Wort kommen zu lassen.

Die Zeitschrift erscheint 4x jährlich, abo EUR 18,-, ermäßigt 15,-
Bestellungen bei
der.wisch@kanafani.at
oder Kulturverein Kanafani,
Laimgrubengasse 19/1, 1060 Wien.

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