Die Web-Plattform Dossier.at

Journalismus für Demokratie und Gesellschaft

Viele Daten und Recherche-Ergebnisse auf einen Blick: Dossier setzt auf Text, Grafiken und Videos.

Das Thema Asyl wird in Österreich vor allem von zwei Seiten beleuchtet: Boulevard-Medien und populistische Parteien dient es vor allem zur Panikmache. Auf der anderen Seite gibt es VertreterInnen der Zivilgesellschaft und von Qualitätsmedien, die sich für die Rechte von AsylwerberInnen einsetzen. Die Website Dossier hat in den vergangenen Jahren etwas Neues geschaffen: eine breit angelegte, sachliche, investigative Recherche zur Situation von Asylsuchenden in Österreich.  

Während man davor vor allem von Einzelfällen wie dem Negativbeispiel Asylwerberheim Saualm in Kärnten hörte, nahm Dossier 104 Unterkünfte für AsylwerberInnen in Österreich unter die Lupe, sprach mit mehr als 230 Menschen zum Thema – und bereitete das alles höchst ansehnlich im Web auf.  

Die Asyl-Recherche zeigt: Dossier ist Journalismus am Puls der Zeit.  

Das zweite Thema, das bisher durchleuchtet wurde, sind die Verstrickungen von Medien und Politik in Österreich durch Werbeeinschaltungen. Weitere Recherchen sollen folgen.  

Die Online-Plattform, hinter der eine Gruppe ambitionierter JungjournalistInnen steht, setzt auf Unabhängigkeit. Über die Crowdfunding-Website respekt.net will Dossier zu einem Budget kommen.  

Zwei hochkarätige Auszeichnungen helfen vielleicht dabei, die Spendenbereitschaft zu erhöhen. Dossier erhielt 2013 den Axel-Springer-Preis für Nachwuchsjournalismus sowie 2014 den Robert-Hochner-Preis der österreichischen Journalistengewerkschaft.  Richard Solder

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