Disco in Afrika

Von Werner Leiss

Die zweite Hälfte der 1970er Jahre war geprägt einerseits vom Punk, andererseits grassierte das Disco-Fever. Von Grund auf universeller, konnte Disco natürlich auch vor Afrika nicht halt machen. Allerdings erweiterten dort kreative Köpfe das Spektrum und mixten in das Gemisch von Funk, Soul und Latin noch zusätzlich alle möglichen afrikanischen Grooves, Soukous, Afrobeat, Township Jive usw. Dadurch gerät das Ganze denn auch abwechslungsreicher.

Zu hören sind Stücke von Osibisa, Manu Dibango, Mixed Grill, Mahlathini & the Mahotella Queens, Tony Allen & the Afro Messengers, Mango Groove und von noch etlichen mehr. Ein bunter Mix aus bekannten und weniger bekannten Namen. Die obligate Bonus-CD ist ebenso eine originelle und kurzweilige Angelegenheit. Hier werden die Werke von Wilson Picket, Sam Cooke, Otis Redding und James Brown auf eine Art und Weise interpretiert, wie sie wohl noch nie zuvor gehört wurden. Der Gitarrist Vincent Nguini aus Kamerun arrangierte mit seiner Band Maloko Klassiker wie „In The Midnight Hour“ und „Stand By Me“ im Soukous-Stil samt Bläsern und Saxophon.   

The Rough Guide to
African Disco
World Music Network

nach oben

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen