EU-"Entwicklungspolitik"

Schokolade

Der von entwicklungspolitischen Kreisen lange bekämpfte Fremdfettanteil in der Schokolade ist nun EU-weit erlaubt. Mitte März stimmte das EU-Parlament der Senkung des Kakaobutteranteils in der Schokolade von 18 auf 13 Prozent zu. 5 Prozent dürfen nunmehr von pflanzlichen Fetten stammen, etwa Palm- oder Nussöl.

Für die Kakaoproduzentenländer bedeutet diese Regelung einen Verlust von jährlich 530 Millionen US-$, was vor allem die KleinproduzentInnen betrifft. Allein die Elfenbeinküste, woher fast die Hälfte der Weltkakaoernte von knapp 3 Millionen Tonnen stammt, wird nach eigenen Schätzungen 300 Mio $ einbüßen, das sind an die 12 Prozent des Jahresbudgets.

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