Film Festival, Ausgabe 13

Vom 9. bis 13. Juni ist Innsbruck wieder Schauplatz einer umfangreichen Präsentation des Filmeschaffens der großen weiten Welt.

Von WeH
„Reisen“ ist das Motto der diesjährigen Filmschau in der Tiroler Landeshauptstadt: Reisen zum Kennenlernen, zur Erweiterung des Horizonts, zum Erleben von Abenteuern, aber auch das unfreiwillige Reisen, die Flucht aus wirtschaftlichen oder politischen Gründen.
Schon am ersten Spieltag führt ein Schweizer Film, „Im Süden der Wolken“ (Regisseur Jean-François Amiguet), die ZuseherInnen mit der Transsibirischen nach Ulan Bator, in die Mongolei. „Der Weg in die Wolken“ (Regisseur Vicente Amorim) hingegen begleitet eine mehrköpfige Familie in Brasilien, die auf dem Fahrrad unerschütterlich ihr Glück versucht.
Im Jahr der EU-Erweiterung kann auch das IFFI (Internationales Film Festival Innsbruck, der Veranstalter der Schau) an diesem Thema nicht vorbei gehen. An einem neuen Veranstaltungsort, dem Kulturgasthaus Bierstindl, werden filmische Ausflüge nach Polen, Slowenien, Estland, Zypern und in die Slowakei präsentiert. Ein neuer Mitspieler ist auch das rundum renovierte Tiroler Landesmuseum, wo in einem neuen Videoprojektionssaal das unfreiwillige Reisen, die Migration, im Mittelpunkt der Vorführungen stehen wird.

Natürlich - eine Selbstverständlichkeit für das Innsbrucker Festival - stehen auch Westafrika und Lateinamerika im Mittelpunkt der Filmschau. Und wieder werden Gäste aus dem Süden zum Festival anreisen, etwa Regisseur Shaji N. Karin aus Indien und Mohammed Soudani (beide in der Jury für den Filmpreis des Landes Tirol) sowie Humberto Solás, Altmeister des kubanischen Kinos.
Die Südwind Agentur Tirol betreut, wie schon im vergangenen Jahr, ein Programm für SchülerInnen, das in der Vergabe des Filmpreises des Französischen Kulturinstitutes gipfelt.

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