Frauen Allahs

Von Redaktion ·

Ausstellung Shirin Neshat

Das Salzburger Museum der Moderne Mönchsberg zeigt vom 21. Jänner bis 2. April 2006 Werke von Shirin Neshat. Die iranische Künstlerin verließ mit 17 Jahren, noch zur Zeit des Schah-Regimes, ihr Land, um in den USA Kunst zu studieren. Erst 1990 besuchte sie das Land wieder. Die radikalen Veränderungen, die sie dort vorfand, verarbeitete sie in der Fotoserie „Women of Allah“, die inzwischen schon Kultcharakter hat. Auf Schwarz-Weiß-Bildern lichtete sich Neshat mit Tschador und Gewehr ab, die freigelassenen Körperstellen mit moderner Lyrik in der Landessprache Farsi überschrieben.
Neshats jüngste Arbeiten, die Kurzfilme „Mahdokht“ und „Zarin“, beruhen auf der Novelle „Frauen ohne Männer“ der iranischen Schriftstellerin Scharnusch Parsipur. Der Text erschien 1989 in Teheran und wurde sofort verboten. Parsipur lebt heute, wie Neshat, in den USA.

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