Friede ausgesetzt

Von Redaktion ·

Sudan

Die sudanesische Regierung hat die Verhandlungen mit der Sudan People’s Liberation Army (SPLA) über einen Waffenstillstand und eine Neuordnung der politischen Verhältnisse im Sudan ausgesetzt. Regierung und SPLA führten seit Monaten in Machakos in Kenia direkte Friedensgespräche, wo man sich zuletzt im Juli auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des seit 19 Jahren andauernden Bürgerkrieges geeinigt hatte.
Als Grund für die Suspendierung der Gespräche wurde die Besetzung der südsudanesischen Stadt Torit durch die SPLA-Rebellen angegeben. Laut Außenminister Mustafa Ismail können die Gespräche erst wieder aufgenommen werden, wenn die Regierung in Khartum die Überzeugung gewinne, dass es die SPLA mit dem Frieden ernst meine. Gleichzeitig kündigte die Regierung eine Generalmobilmachung gegen die Rebellen im Süden an.

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