Frisch, positiv, schwarz

„fresh“ – Black Austrian Lifestyle Magazin

Von Richard Solder
Das erste „fresh“ kam im Sommer heraus.

Frischen Wind für Österreich – das will das „fresh“ bringen. Das Magazin aus dem Hause M-Media wird sechs Mal im Jahr Black Lifestyle-Themen an den Mann und die Frau bringen. Aus der Wahrnehmung der Österreicherinnen und Österreicher afrikanischer Herkunft blickt „fresh“ auf Lifestyle, Mode, Kunst, Studium und Business. Erhältlich ist es in Afroshops, in Lokalen und Kaffeehäusern etc. Die ersten Nummern sind gratis.

Die Initiative M-Media setzt sich seit Jahren für eine differenzierte Berichterstattung über Migrantinnen und Migranten ein. Aber ist ein Lifestyle-Magazin da das richtige Mittel, etwas zu verändern? Herausgeber Simon Inou verweist im Editorial der ersten Nummer darauf, dass es meist um Krisen oder Katastrophen geht, wenn schwarze Menschen in Medien auftauchen. „Vielleicht haben Sie insgeheim auch genug davon. Das ist okay. Wir nämlich auch.“

„fresh“ will zeigen, wie vielfältig, global und fesch der „Black Austrian Way of Life“ ist, etwa an den Beispielen Fußballstar David Alaba oder Model Lydia Obute.

Dass „fresh“ nicht ganz unpolitisch bleibt, zeigt sich gleich auf Seite 3 der ersten Ausgabe: Prominent wird ein afrikanischer Wiener von einst vorgestellt: Angelo Soliman, der im 18. Jhdt. hier lebte (siehe auch S. 9). 
www.freshzine.at

nach oben

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen