Fujimori for ever?

Peru

Bei den Wahlen am 9. April tritt Perus Staatspräsident wieder an, obwohl ihm die Verfassung eine dritte Kandidatur untersagen würde. Da er jedoch in den letzten Jahren die Instanzen der Rechtsprechung mit regimetreuen Leuten besetzt hat, haben verfassungsrechtliche Klagen keine Erfolgsaussichten.

Dennoch scheint der Langzeitherrscher, der vor zehn Jahren an die Macht gewählt wurde, um seinen Wahlerfolg zu zittern. Kürzlich wurde bekannt, dass das Fujimori unterstützende Parteienbündnis "Perú 2000" bis zu einer Million (!) Unterstützungsunterschriften gefälscht hat, um an den Wahlen teilnehmen zu können. Eine Beobachterkommission der Organisation Amerikanischer Staaten hat schwere Bedenken über die Korrektheit des Wahlprozesses geäußert.

Aber vielleicht kommt doch alles anders: Fast aus dem Nichts ist in den letzten Wochen ein neuer Kandidat aufgestiegen, der 53-jährige Wirtschaftsprofessor Alejandro Toledo, der letzten Umfragen zufolge bereits bei 25 % hält.

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