Gemeinsam 2017 geschafft!

Ein Jahr Förderstopp: Sie, unsere AbonnentInnen, haben das Südwind-Magazin von #SüdwindMagazinretten zu #Aufwind getragen!

Es war ein Schock. Vor etwas mehr als einem Jahr wurde seitens der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit der Förderstopp für das Südwind-Magazin kommuniziert. Nach über 37 Jahren. Ohne wirklich nachvollziehbare Argumentation.

Nach kurzer Schockstarre war klar: Wir versuchen, das Südwind-Magazin zu retten. Dass wir seither zehn Ausgaben produzieren konnten, ist eine echte Erfolgsgeschichte.

Im Jahr 2017 haben wir von vielen Seiten einzigartige Unterstützung und Bestätigung für unsere Arbeit bekommen.

1.400 neue Abos. Allen voran von jenen Menschen, die Abos bestellten. Unglaubliche 1.400 Abos konnten wir dazu gewinnen. Viele Leute bestellten Förder- oder Soli-Abos, die uns besonders helfen.

Manche beschenkten vier weitere Personen mit Südwind-Abos, andere deckten ihre ganze Familie damit ein oder bestellten zusätzlich zum Abo für zu Hause noch eines fürs Büro.

Engagierte Weltbewusste machten Mundpropaganda bei ihren FreundInnen und ArbeitskollegInnen, andere teilten unsere Anliegen im Web 2.0 sowie auf Konferenzen und Tagungen.

Auch in unserem beruflichen Umfeld erlebten wir inspirierende Gesten und Hilfestellungen. AutorInnen spendeten uns ihr Texthonorar, andere boten Arbeitszeitressourcen und ihre Expertise an oder unterstützten Abo-Aktionen.

Besonders wichtig war der Verein Südwind, der Verleger des Südwind-Magazins, der als Dachorganisation auch Bildungs- und Kampagnenarbeit zu globaler Gerechtigkeit leistet. Im Zuge der Förderstreichung wurde klar, dass der Verein Südwind das Magazin nicht querfinanzieren kann und darf. Also haben einige MitarbeiterInnen dem Südwind-Magazin ihr Wissen und ihren Einsatz in ihrer Freizeit geschenkt.

Regionalvereine von Südwind organisierten Benefiz-Theaterabende und thematisierten den Förderstopp bei ihren Veranstaltungen.

Es gab Unterstützung von anderen Medien, NGOs und Initiativen, die in ihren Newslettern, Aussendungen oder auf ihren Websites auf unsere Situation hinwiesen. Manche Organisationen bestellten Mehrfachabos und manche Anzeigenkunden schalteten öfter.

Jede Unterstützung zählt! Die gemeinsame Überzeugung all dieser Menschen, dass ein Medium wie das Südwind-Magazin heute wichtiger ist denn je, ist der Antrieb, der Pulsschlag, der das Südwind-Magazin weiterleben lässt. Die neuen AbonnentInnen, viele langjährige LeserInnen und andere UnterstützerInnen sorgten immer wieder für Aufwind, wenn noch unsicher war, ob es weitergeht und das Team in ein Luftloch fiel.

Ob wir 2018 wieder zehn Ausgaben machen können, wird sich erst zeigen. 200 Abos benötigen wir noch. Nach einem Kassasturz zu Jahresbeginn werden wir es wissen.

Wir erleben gerade herausfordernde Zeiten und bitten um Verständnis, sollte bei uns etwas nicht gleich hundertprozentig einwandfrei klappen.

Wir möchten allen unseren UnterstützerInnen ein riesengroßes DANKE sagen. Und wir wünschen Ihnen allen und uns ein gutes Jahr 2018.

Richard Solder

für das Südwind-Magazin-Team

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