Gift für den Süden

Von Benjamin Kuscher ·

Fußnote

In den letzten Jahrzehnten wurden die illegalen Anbauflächen der narkotischen Pflanzen wie Koka, Cannabis und Opium meist mit dem Einsatz von hochtoxischen Substanzen wie „Glyphosat“ von der Luft aus bekämpft. Die chemischen Spritzmittel zerstören zwar die Kokaplantagen, jedoch hinterlassen sie auch gravierende ökologische Schäden, speziell in den fragilen Ökosystemen der Regenwälder.

In Peru und Bolivien wurde der Einsatz der Pestizide zum Schutz der ansässigen Bevölkerung und ihrer Umwelt verboten. In Kolumbien hingegen werden die Kokaplantagen auch heute noch großflächig mit Gift besprüht, obwohl diese Methode der Drogenbekämpfung äußerst umstritten ist.

Eine effiziente Drogenpolitik in den USA und Europa würde vielleicht am besten das Drogenproblem lösen, das übrigens am lautesten im Norden beklagt wird.

Autorennotiz: Der Autor studierte in Wien Politikwissenschaft und Geschichte und leistet derzeit seinen Zivildienst beim Verein Südwind.

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