Hungersnot

Sahel

Hilfsorganisationen schlagen Alarm: In der afrikanischen Sahelzone droht eine Hungerkatastrophe. In vielen Gegenden herrscht seit vergangenem Herbst Dürre. In manchen Regionen Malis etwa liegen die Ernteausfälle bei bis zu 90 Prozent. Die Lebensmittelpreise haben sich seit Dezember verdoppelt. Im Niger kostet ein 100-Kilo-Sack Hirse nicht mehr 25, sondern 50 Euro. Ein katastrophaler Verlauf wie in Ostafrika vergangenes Jahr wäre noch abzuwenden, sagen ExpertInnen. Allerdings nur mit genügend internationaler Anstrengung, und die lässt momentan noch zu wünschen übrig.

Anfang April startete UNICEF daher eine Online-Kampagne, die zum Spenden und zum Weitersagen aufruft. Höchst erfolgreich: Via Twitter verbreitete sich der UNICEF-Aufruf an einem Tag in 119 Länder und wurde – auch dank twitternder Stars wie Shakira oder Lionel Messi – von 60 Millionen Menschen angeklickt.
Weitere Informationen unter www.unicef.at

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