Ibrahim Ferrer: Mi Sueño

Von Werner Leiss
World Circuit, Vertrieb: Lotus

Dies ist kein gewöhnliches Album, es ist die Geschichte der Erfüllung eines Lebenstraums. Während seiner ersten Karriere war es Ibrahim Ferrer nicht vergönnt, Boleros zu singen. Angeblich eignete sich seine Stimme nicht, sei nicht männlich genug. Doch spätestens seit dem legendären „Buena Vista Social Club“ konnten keine Zweifel mehr bestehen, steuerte er doch mit „Dos Gardenias“ einen brillanten Bolero bei. Während der Monate vor seinem Tod im August 2005 entstanden mit Hilfe des jungen Pianisten Roberto Fonseca die ersten Demos. Hinzu kamen Orlando „Cachaíto“ López am Bass, Manuel Galbán an der Gitarre und Ramsés Rodríguez am Schlagzeug. So entstanden diese wundervoll intimen Aufnahmen von höchster Qualität, ausschließlich Boleros. Während der endgültigen Fertigstellung wurde dann nicht mehr allzu viel hinzugefügt. Noch einmal erklingt Rubén Gonzáles’ Piano auf „Melodía Del Río“ und Omara Portuondo gibt ein Duett mit Ibrahim Ferrer auf „Quizás, Quizás“.
Ein Geschenk, ein letztes überaus bewegendes Statement dieses großen kubanischen Sängers.

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