In der Zwickmühle

Sowohl geo- als auch innenpolitisch schwelen in Pakistan Konflikte, die jederzeit ausbrechen können. Von chinesischen Investitionen scheinen nur einige wenige zu profitieren.

Von Andreas Zinggl, Islamabad

Terroralarm an der Küste: „Angriff auf Hotel an Chinas Seidenstraße in Pakistan“ – eine Schlagzeile zu Pakistan Anfang Mai diesen Jahres. Bewaffnete Männer, die der separatistischen Belutschistan Befreiungsarmee (BLA) zugerechnet werden, haben ein 5-Sterne-Hotel in der pakistanischen Hafenstadt Gwadar gestürmt und nach stundenlanger Schießerei schließlich den Kampf verloren.Es handelte sich um Gewalt gegen chinesische Ambitionen in Pakistan. Die Hintergründe verstehen zu wollen, führt zwangsläufig zu zahlreichen Brennpunkten: an geopolitische sowie an zahlreiche innerhalb des Landes, wo seit August 2018 der ehemalige Cricket-Star Imran Khan Premierminister ist.Geschätzte 55 Milliarden Euro investiert China im Rahmen des Chinesisch-Pakistanischen Wirtschaftskorridors (CPEC), einem wichtigen Abschnitt der...

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