Irak – Chronologie

Von Redaktion ·

2003
9. April – US-Truppen rücken ins Zentrum von Bagdad vor.
14. Dezember – Saddam Hussein wird in Tikrit gefangen genommen.

2004
Juni – die USA übertragen die Herrschaft an eine Interimsregierung unter Premierminister Iyad Allawi.
November – bedeutende US-Offensive gegen Aufständische in Falludscha.

2005
30. Jänner – acht Millionen Menschen beteiligen sich an Wahlen für ein Übergangsparlament. Die schiitische Vereinigte Irakische Allianz (UIA) gewinnt mit einer relativen Mehrheit, danach folgen kurdische Parteien.

2006
Jänner – die schiitische UIA gewinnt zwar die Parlamentswahlen vom Dezember, erhält aber keine absolute Mehrheit.
Februar – ein Bombenanschlag auf ein schiitisches Heiligtum in Samarra löst eine Welle der interreligiösen Gewalt aus.

2007
Jänner – US-Präsident Bush kündigt die Entsendung weiterer tausender US-SoldatInnen in den Irak an, um die Sicherheitslage in Bagdad zu verbessern.
August – der stärkste sunnitisch-arabische Block, die Iraqi Accordance Front („Irakische Eintracht“), zieht sich nach einem Konflikt um die Machtaufteilung aus der Regierung zurück. Großbritannien übergibt die Verantwortung für die Sicherheit der Provinz Basra an irakische Truppen, womit die britische Kontrolle des südlichen Irak zu Ende geht.

2008
Jänner – Früheren Funktionären der Baath-Partei wird es per Gesetz erlaubt, sich wieder politisch zu betätigen.
September – das Parlament beschließt ein Wahlrecht für die Provinzen. Das Problem mit der umstrittenen Stadt Kirkuk wird ausgeklammert, um die Wahlen in den übrigen Landesteilen abhalten zu können.

2009
März – US-Präsident Obama kündigt den Abzug des Großteils der US-Truppen im September 2010 an.

2010
Jänner – KandidatInnen mit angeblichen Verbindungen zur Baath-Partei wird die Teilnahme an den Parlamentswahlen im März verboten. Das Verbot wird später gerichtlich aufgehoben.
März – Parlamentswahlen. Drei Wochen später wird die säkulare Al-Irakija-Koalition des früheren Premierministers Iyad Allawi zum Sieger erklärt. Mit nur zwei Sitzen weniger landet die Koalition „Rechtsstaat“ von Premierminister Nuri al-Maliki auf Platz 2.

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