Irak-Einsatz noch billiger

Uganda

Die Zahl der jungen UganderInnen, die im Auftrag privater Sicherheitsfirmen in Irak im Einsatz sind, ist auf fast 10.000 gestiegen (siehe SWM 7/2008, S. 21-22). Gesunken ist allerdings der im Vergleich zu ihren US-KollegInnen ohnehin lächerliche Sold. Nur mehr 600 US-Dollar im Monat (425 Euro) ist es wert, dass sie US-Militärbasen, Ölfelder, Flughäfen und Straßen bewachen. Ugandas Regierung stimmte der Lohnkürzung zu.

Die Sicherheitsfirmen rechtfertigen sich mit der wachsenden Konkurrenz. Sie stehen bei US-amerikanischen Sicherheitsunternehmen unter Vertrag, die beim billigsten Bieter einkaufen. War es vor drei Jahren noch schwierig, Freiwillige für den Irak zu finden, werde der Markt jetzt überschwemmt.

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