Kampf um die Stadt

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten, Tendenz steigend. Ein Großteil der Migration in die urbanen Gebiete findet im globalen Süden statt.

Fattis Mansions, Johannesburg (Südafrika): Mehrere Gebäude sind besetzt, MigrantInnen hausen in Substandardwohnungen.© Marco Longari / AFP / picturedesk.com

Im Nachhaltigen Entwicklungsziel 11 der Vereinten Nationen verpflichten sich Regierungen, bis 2030 die Zahl der Menschen, die in Slums leben, zu reduzieren und allen Menschen Zugang zu angemessenem Wohnraum zu verschaffen.

Doch wie ist der Status quo? Die folgenden Seiten machen deutlich, dass Städte weltweit umkämpfte Gebiete sind – auch in Europa oder in Nordamerika: Während sozial Schwächere darum ringen, weiterhin leistbare Wohnräume zu haben, sehen große Finanzmarktakteure Wohnungen als Instrument zur Vermögenssteigerung.

Was passieren muss, damit in Zukunft alle die Möglichkeit eines Guten Lebens in der Stadt haben.


28        Von Karachi bis London: Wem gehört die Stadt?

33        Fakten: Die Welt wird urbaner

35        Geschäfte: Wie MieterInnen draufzahlen

36        Wien: Sonderstellung dank Steuer- und Sozialpolitik


Redaktion: Richard Solder und Christine Tragler

In Kooperation mit dem New Internationalist

Ein Großteil der Artikel dieses Dossiers entstammt gekürzt dem Magazin New Internationalist, Ausgabe 7-8/2019.

Übersetzung: Robert Poth.

Wir danken den britischen KollegInnen für die gute Zusammenarbeit.

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