Keine Vuvuzelas

Von Werner Leiss

Für diesmal könnte die Republik Südafrika musikalisch genauso gut ignoriert werden. Kommen doch ohnehin diese Vuvuzela-Tröten in zigtausendfacher Ausfertigung erbarmungslos auf uns zu. Das wäre dann aber auch irgendwie gemein und auf dieser CD hier trötet garantiert nichts. Sie beschäftigt sich nämlich ganz seriös mit House. Diese populäre Stilrichtung der populären elektronischen Tanzmusik benötigt einen Drumcomputer, der einen Rhythmus im 4/4 Takt im Tempo von 120 bis 130 Beats per Minute zu erzeugen vermag.

Den Namen hat sie von einem Club, dem Warehouse in Chicago und es ist nicht falsch, wenn behauptet wird, dass House die Entstehung von Techno sehr beeinflusst hat. Nach wie vor ist House sehr beliebt und es entstehen ständig neue Varianten.

Wie kreativ gerade in Südafrika unter Verwendung von auch traditionellen Stilen zu Werke gegangen wird, kann auf dieser Kompilation sehr schön gehört werden. Wenn es also beim Fußball zu viel werden sollte, Ton abdrehen und South African House in den Player schieben.

Ayobaness!
The Sound Of South African House
Outhere, Vertrieb: Lotus

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