Keltische Wurzeln

Von Werner Leiss

Kalt ist es draußen, womöglich schneit es. Teewasser wird aufgesetzt, ein paar Duftkerzen werden angezündet, vielleicht gar das eine oder andere Räucherstäbchen aktiviert. Dann sich zurücklehnen und den Tag verdauen. Vielleicht zu den Klängen des neuen Albums von Loreena McKennitt. Ihre Karriere entwickelte sich seit dem Erscheinen ihrer ersten, 1985 erschienen LP „Elemental“ stetig, der kommerzielle Erfolg ist gewaltig.

„Ab und zu zieht es einen mit dem Abstand der Zeit und der gewonnenen Erfahrung zu den eigenen Wurzeln und Anfängen zurück, um die vertrauten und geliebten Dinge wiederzuentdecken“, erzählt die 1957 in Kanada geborene Musikerin. Und so kehrt sie mit „The Wind That Shakes The Barley“ zu ihren keltischen Wurzeln und damit auch zu ihrer musikalischen Vergangenheit zurück. Hier singt und spielt sie wieder traditionelle irische und schottische Lieder wie „As I Roved Out“ und „The Star Of A County Down“. Sie selbst ist an den Keyboards, mit Harfe und Akkordeon zu hören. Auch sonst wird einiges aufgeboten: Violine, Cello, Mandoline, Bodhran, alles da. Aufgenommen wurde stilsicher in einem alten Holzhaus aus dem Jahre 1832, einem kanadischen Kulturerbe.

Loreena McKennitt
The Wind That Shakes The Barley
Quinland Road, Vertrieb: Edel

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