Klaus & die Geige

Von Werner Leiss

Klaus, den Geiger, gibt es seit Ewigkeiten. Er ist Jahrgang 1940 und wohnt als Klaus von Wrochem in Köln. Einst studierte er Violine und bekam ein Komponisten-Stipendium für ein Studium in San Diego und Buffalo. Dort ist er jedenfalls irgendwann ein Hippie geworden. 1970 kehrte er nach Deutschland zurück, wohnte in Kommunen und nennt sich seitdem Klaus der Geiger. Mittlerweile ist er ein Polit- und Protestsong-Urgestein. Er verdient diese Bezeichnung wie wohl kaum ein anderer.

Dieses Jahr hat er in Rudolstadt den renommierten deutschen Weltmusikpreis, den Ruth 2011, für sein Lebenswerk erhalten. Völlig richtig, schließlich steht dieser Mann seit Jahrzehnten auf der Straße und spielt. Ein hervorragender Vertreter der ursprünglichsten Form der musikalischen Alltagskultur. Unermüdlich verbreitet er seine Botschaften gegen Kapitalismus und Gewalt, gegen Atomkraftwerke und für Frieden. Diese CD beinhaltet unveröffentlichte Aufnahmen aus den letzten 15 Jahren. Da musiziert er auch mit der Kölner Saxophon Mafia, seiner Band Ruki Werch, und gemeinsam mit dem Orchester der Musikschule Aachen interpretiert er eines seiner bekanntesten und bewegendsten Lieder: „Wann geht der Himmel wieder auf.“ Werner Leiss

Klaus der Geiger
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