Kriminelle Wirtschaft - Welle der Wirtschaftskriminalität

Die jüngsten Wirtschafts-Skandale in den USA sind nur die Spitze eines Eisbergs. New-Internationalist-Redakteur Richard Swift spielt Privatdetektiv und versucht herauszufinden, wie die Ganoven in den Führungsetagen ungestraft davon kommen und was wir tun können, um ihnen das Handwerk zu legen.

Ich pack es einfach nicht, dass sie wieder ungeschoren davon gekommen sind.“ Mertinsky ließ sich in meinen einzigen Extra-Bürosessel fallen. Sein teurer Anzug sah zerknittert aus, sein üblicherweise gepflegtes Äußeres war den stressgefüllten Tagen und schlaflosen Nächten der letzten Monate zum Opfer gefallen. Mertinsky kam gerade vom Gericht. Er versuchte, mit einer Gruppenklage Pensionsgelder von Angestellten zurückzugewinnen, die gezwungen worden waren, sie in hoffnungslos überbewertete Aktien von US-Unternehmen zu investieren. Und wie so oft in seiner Karriere als Staranwalt hatte er eine Schlacht gewonnen, aber war dabei, den Krieg zu verlieren. Er hatte sein Urteil bekommen, aber bei weitem nicht den Geldbetrag, der verloren gegangen war.
Ich kannte Mertinsky schon seit den wilden Zeiten der Neuen Linken. Er war der Idealist, ich der Zyniker. Aber Idealismus hatte sich mehr rentiert als Zynismus. Ich wurde ein Privatdetektiv, der von der Hand in den Mund lebt, eine Art urbaner Jäger-Sammler in einem verfallenden Bürogebäude an der New Yorker Lower East Side, zumeist auf der Suche nach durchgebrannten Teenagern und Beweisen für Ehebruch. Mertinsky dagegen hatte Tabakkonzerne zu einem Vergleich gezwungen, Millionen von Chemiekonzernen erstritten, weil sie Armenviertel als Giftmülldeponien benutzt hatten, und sich mit den Pharmariesen angelegt, wenn sie kaum getestete Medikamente, die Leber und Immunsystem zerstörten, vorzeitig auf den Markt brachten.
Immerhin warfen mir Mertinsky und ein paar andere auf Gruppenklagen spezialisierte AnwältInnen aus den alten Zeiten ab und zu einen „Rechercheknochen“ hin, um mir über die Runden zu helfen. Das bot er mir jetzt an, mehr aus Enttäuschung denn aus Hoffnung – eine Untersuchung zu Wirtschaftsverbrechen und den Ursachen ihrer hartnäckigen Existenz. Mertinsky und seine KollegInnen waren mit ihrem Latein am Ende. Sie stießen immer wieder an die Grenzen des Gerichtswegs: Geschworene beschlossen gewaltige Schadenersatzbeträge, doch die wurden von der Berufungsinstanz wieder zusammengestutzt. Was übrig blieb, setzten die Unternehmen mit Links als Teil ihrer Aufwendungen ab. Und dann gab es eine Legion von PolitikerInnen in Washington, „alte Freunde“, die sich für eine Reform des Schadenersatzrechts stark machten, um solche „schikanösen Klagen“ ein für alle Mal aus der Welt zu schaffen. Die Wirtschaftsbosse flossen über vor Dankbarkeit.
„Wir müssen anders denken, vorausdenken“, brummte Mertinsky. „Diese Typen können ungestraft einen Mord begehen – sie sind uns immer einen Schritt voraus! Warum passiert das immer wieder? Wir müssen an Informationen herankommen – die nächste große Sauerei, ihre nächste Verteidigungsstrategie vor Gericht. Diese Typen sind echte Gauner und das ist deine Abteilung. Wir wollen, dass du dir das ansiehst.“

Ich gab vor, mich nützlich machen zu können – in der Hoffnung, dass er meine Ratlosigkeit nicht bemerkte. Ich vermutete, es wäre wohl am besten, in Büchereien und im Internet anzufangen. Schon nach ein paar Tagen war mir klar: Das war ein großes Ding. Wirtschaftskriminalität war einfach überall. Dass Unternehmen versuchen, Gesetze und Vorschriften zu umgehen, wenn sie den Gewinnen im Weg stehen, war sonnenklar. Sie deponierten illegal Giftmüll. Hinterzogen Steuern. Setzten Ihre Beschäftigten gefährlichen Substanzen und tödlichen Arbeitsbedingungen aus. Bestachen. Spritzten Gift in Luft und Wasser. Verkauften einem leichtgläubigen Publikum alles, von gefährlichem Babyspielzeug bis zu Autos, die sich überschlugen und Medikamenten mit Nebenwirkungen, die schlimmer waren als die Krankheiten, die sie angeblich kurierten. Sie trieben die Kurse ihrer Aktien in die Höhe, indem sie ihre Bilanzen fälschten. Wenn ich nur ein Viertel davon anstellen würde, wäre ich morgen hinter Schloss und Riegel.
Ich fing mit dem Fall an, der Mertinsky und seine KollegInnen so beschäftigt hatte – dem Fall Enron. Enron, Worldcom, Tyco und ein paar andere Wunderkinder der Tech-Revolution hatten ihre miese wirtschaftliche Lage mit Hilfe von Wirtschaftsprüfern und großen Investmentbanken verschleiert. Währenddessen setzten sich die Oberbosse mit Milliarden an überhöhten Gehältern, fetten Bonussen, zinsgünstigen Insiderkrediten und lukrativen Aktienoptionen ab – im Wert von 3,3 Mrd. US-Dollar im Fall der 25 größten Unternehmen, die 2002 in Konkurs gingen. Und als die Blase schließlich platzte, war das Geld schon sicher untergebracht – in exquisiten Immobilien, soliden Wertpapieren und auf Bankkonten, einige davon im Ausland.

Aber die Sache beschränkte sich nicht auf die USA. Sie zog sich rund um die Welt. HIH, ein großer australischer Versicherer, haute sowohl seine Kunden als auch seine AktionärInnen übers Ohr, während die Manager Ray Williams und Rodney Adler Verluste versteckten, Bonusschecks in Bares verwandelten und rosige Gewinnprognosen veröffentlichten. Dann gab es den Wertpapierhändler Nick Leeson, der seine zunehmenden Verluste im Derivativgeschäft so lang vertuschte, bis er die angesehene britische Barings Bank in den Konkurs getrieben hatte. Das Interessante an Enron war, wie es die Typen in Houston, Jeffery Skillings und Ken Lay, geschafft hatten, die Menschen davon zu überzeugen, dass Enron, bis über die Ohren verschuldet, das „beste Unternehmen der Welt“ war. Als ich ein bisschen tiefer in die Materie eindrang, fand ich heraus, dass Enron Geld mit etwas verdiente, was „Market Making“ hieß (Börsenjargon: verbindliche Kauf- und Verkaufskurse stellen; Anm. d. Red. ). Sie handelten mit einem Haufen Zeugs, von dem kaum jemand eine Ahnung hatte – Kapazitäten von Gaspipelines, Breitband-Übertragungskapazitäten, Stromlieferverträgen, Wasserlieferungen. Sie versuchten sogar, einen Markt für Wetten auf das Wetter in Japan und Europa aufzuziehen.
Das brachte mich auf eine Spur. Je näher ich mir das ansah, desto mehr begriff ich, dass dieses „Market Making“ ein fruchtbarer Boden für alle möglichen Betrügereien war. Es passte wie maßgeschneidert zu den Deregulierungs- und Privatisierungskonzepten, die den VerfechterInnen der freien Marktwirtschaft und ihren Claqueuren in der Politik so ans Herz gewachsen waren. Es war keine nobelpreisverdächtige Erkenntnis, dass der erste Akteur auf einem neuen Markt – etwa für Wasser, das man bisher als öffentliche Dienstleistung bekam – sich dumm und dämlich verdienen konnte. Oder sehen wir uns die Finanzderivate auf dem Terminmarkt an. Wie sollte von irgendjemand erwartet werden, diesen Schrott mit den „Puts“ und „Calls“, „Optionen“ und „Swaps“ und „Swaptions“ von Währungen, Anleihen, Aktien und Zinssätzen zu verstehen? Sie dachten sich jedes Jahr 25 bis 30 neue Derivate aus – Wetten auf alles, von Frachtgebühren bis zur Luftverschmutzung.
Aber wem nützte das alles? Diese Typen machten jedes Jahr 142 Billionen Dollar Umsatz mit Dingen ohne jeden Wert. Sie nannten es „Risiken absichern“. Es war alles bloß eine Art Spiegelkabinett, ein Rezept für Instabilität. Warren Buffet, der alte Investmentguru, durchschaute es: „(...) finanzielle Massenvernichtungswaffen ... die Betrügereien in gewaltigem Maßstab oder an Betrug heranreichende Täuschung ermöglichten“, brummte das Orakel von Omaha.

Ich setzte mich ans Telefon. Ich brauchte etwas direkt aus der Quelle. Aber was ich zu hören bekam, war ein knappes „kein Kommentar“ oder höfliche Versicherungen wie „früher sah es schlecht aus, aber wir haben das jetzt alles in Ordnung gebracht“. Das kaufte ich ihnen nicht ab. Da fiel mir Jerry ein. Er arbeitete in unmittelbarer Nähe der Wall Street als eine Art Unternehmensberater. Ich kannte ihn seit ewig. Er war die Art von Freund, mit dem man sich ein Footballspiel ansieht oder ein Konzert besucht – er scheint immer tolle Karten zu bekommen.
Wir trafen uns in einem Steakrestaurant nach Jerrys Geschmack, einem, das sich auf Dreipfünder spezialisiert. Ich sagte ihm, ich würde über Wirtschaftskriminalität recherchieren und dass mir die Sache über den Kopf wuchs. „Wirtschaftskriminalität“, schnaubte er, „das gibt‘s nicht. Das ist bloß Business as usual“. Schließlich erwärmte er sich doch für das Thema. „Erinnerst du dich an den großen Deal, den sie vor ein paar Jahren zu Bhopal gemacht haben? Gas war entwichen oder so was Ähnliches. Warren Anderson war damals Chef von Carbide. Die Leute wollten seinen Kopf auf einem Tablett. Ich machte ein paar Aufträge für die PR-Agentur von Carbide, daher weiß ich das. Erstens kontrollierte nicht Carbide diese Pestizidfabrik, sondern die indische Tochtergesellschaft von Carbide. Carbide hatte bestimmte Gewinnvorgaben, die von der Tochter eingehalten werden sollten. Das war ja kein Wohltätigkeitsprojekt. Ich kann mir vorstellen, dass vielleicht, um diese Vorgaben zu erfüllen, hier und dort bei der Sicherheit gespart wurde (...) Mitarbeiter wurden entlassen (...) schaltete eine der Gefriereinheiten ab, wenn ich mich recht erinnere. Es war wirklich Pech, aber man kann kaum Anderson verantwortlich machen. Er selbst hat ja nicht gelogen, was das Lager betraf oder die Abschaltung der Einheit. Er schaffte auch niemand anderem an, das zu tun. Verstehst du, was ich meine? Selbst wenn es ein Verbrechen war, es gibt keinen Verbrecher. Versuch einmal, einem CEO (Chief Executive Officer, in etwa Vorstandsdirektor, Anm. d. Red.) oder einem anderen leitenden Manager eines Unternehmens etwas nachzuweisen. Alles glaubhaft bestreitbar. Darauf kommt es an.“
Ich dachte an die 8.000 toten Gasopfer und war deprimiert. Aber Jerry ließ mich wenigstens begreifen, dass diese Wirtschaftsverbrecher einen Schutz genossen, von dem die meisten Gauner nicht einmal träumen konnten. Einmal war ein Großteil dessen, was nach Wirtschaftskriminalität aussah, nicht illegal. Diese Leute gaben ein Vermögen für Lobbyisten und politische Spenden aus, um sicherzustellen, dass die Regeln ihnen nützten. Und dann passierte auch viel, wo niemand hinsah oder es niemanden kümmerte. Ein Unternehmen wie Dyncorp verseucht ecuadorianische BäuerInnen und Indígenas im Amazonasgebiet mit giftigen Chemikalien im Rahmen des US-Kriegs gegen die Drogen – wer weiß schon davon? Wen kümmert das? Royal Carribean Cruise Lines entsorgen ihren Abfall im Meer – die TouristInnen waren wahrscheinlich sicher in ihren Betten verstaut. Ein Hersteller von Markenbekleidung nimmt Subunternehmer in Burma oder Honduras unter Vertrag, die Armee geht etwas unsanft mit ein paar GewerkschafterInnen um, oder vielleicht gibt es einen Skandal, weil Kinder arbeiten. Was soll‘s, der CEO wusste das wahrscheinlich nicht einmal. Heißt das, dass sie keine Verantwortung tragen?
Ich fragte mich, wie viele von diesen Leuten eigentlich hinter Gitter kamen. Ich begann, mir die Urteile anzusehen. Meist waren es Geldstrafen – ein kleiner Teil dessen, was abgezweigt worden war. Sicher, während der jüngsten Welle von Finanzskandalen in den USA kamen einige Führungskräfte tatsächlich ins Gefängnis, aber nicht allzu viele und nicht besonders lang – meist in ein Gefängnis im Stil eines Country Clubs. Keine großartige Abschreckung, wenn man bedenkt, was ein armer Junge durchmachen muss, der mit einem Joint in der Hand erwischt wird, oder eine auf Sozialhilfe angewiesene Mutter, die sich wieder im Supermarkt vergreift, um ihre Familie durchzubringen. In Texas brummten sie einem notorischen Ladendieb, Kenneth Payne, 16 Jahre auf, weil er einen Schokoriegel im Wert von einem Dollar mitgehen ließ.

Führungskräfte von Unternehmen werden stets wegen Finanzvergehen verurteilt, Betrug, vielleicht wegen Steuerhinterziehung. Aber fast niemand wird ernsthaft zur Verantwortung gezogen, weil gefährliche Produkte verkauft, Gift in den lokalen Fluss geleitet, fahrlässig der Tod eines Arbeiters verschuldet wurde oder Ähnliches geschah. Ich nehme an, die RichterInnen glauben, es würde einen zu bedeutenden Präzedenzfall schaffen – Leute, die die selben Cubs wie sie selbst frequentieren, tatsächlich zur Rechenschaft gezogen für einen Schaden, zu dem es kam, weil sie ein paar Dollars verdienen wollten. Ein revolutionäres Konzept.
Wie dem auch sei, ich musste einen Bericht abliefern. Zwei Punkte stachen offenbar heraus. Die Wirtschaftslage war in den 90er Jahren eigentlich nicht besonders gut. Die Profite stagnierten und es gab eine Überproduktionskrise in der traditionellen Industrie. Das gesamte Wachstum war großteils ein Taschenspielertrick, der auf Finanzdienstleistungen und der Romanze mit den neuen Technologien beruhte – Telekom-Firmen, die sich gerade über Wasser hielten, und neugegründete Internet-Firmen, deren Aktienkurse an der Börse explodierten, die aber nie auch nur einen wirklichen Dollar verdienten.
Gleichzeitig aber spielte sich in den 90er Jahren ein Wettlauf um Macht und Vermögen in den Führungsetagen der Unternehmen ab. Nachdem sich der Staub gelegt hatte, stellte sich heraus, dass es zu einem gewaltigen Vermögenstransfer gekommen war. 1992 hielten CEOs zwei Prozent aller Anteile an US-Unternehmen, heute sind es gewaltige zwölf Prozent. CEOs wurden zu geradezu kultisch verehrten Berühmtheiten. Eine speichelleckende Wirtschaftspresse kniete vor ihren Heiligenschreinen. War ein Unternehmen von einem Abschwung betroffen, hieß das vielleicht harte Zeiten und Entlassungen für einige, für die CEOs gab es „Verständnis“. Die Bezüge von Kenneth Chenault von American Express stiegen 2001 um 86 Prozent auf 30,2 Mio. Dollar, während die Renditen der Aktionäre um 35 Prozent sanken.
In Großbritannien konnte sich Shell-CEO Sir Phillip Watts über eine Bezugserhöhung von 55 Prozent freuen, während der Aktienkurs um 27 Prozent sank und 4.000 Beschäftigte „freigesetzt“ wurden.

Nach wie vor unbeantwortet schwebte die Frage im Raum: Wie kann man verhindern, dass sie ungestraft davonkommen? Versucht wurde es zweifellos. In Großbritannien, wo in den letzten sechs Jahren 2.000 Menschen bei Arbeitsunfällen starben, einschließlich vier größere Zugsunglücke auf ihrem vor kurzem privatisierten Eisenbahnnetz, wurde versucht, ein Gesetz über Todesfälle in Unternehmen durchzubringen, mit dem die Verantwortlichen vielleicht hinter Gitter gebracht werden könnten. New Labour machte Überstunden, um es zu verwässern. In Kalifornien setzten sich AktivistInnen für ein Strafgesetz ein, das Wiederholungstätern im Bereich der Wirtschaftskriminalität nach drei Verurteilungen das Recht entziehen würde, sich um öffentliche Aufträge zu bewerben. In einer Megaklage von Apartheidopfern wurden 34 der weltgrößten Konzerne auf Schadenersatz von 100 Mrd. Dollar für die Unterstützung und Ausnutzung der weißen rassistischen Herrschaft in Südafrika geklagt. Beinahe überall organisierten sich Gruppen, um missbräuchliche Praktiken von Unternehmen an den Pranger zu stellen, AnrainerInnen, ArbeiterInnen und AktionärInnen zu mobilisieren und so Unternehmen dazu zu bringen, auch an anderes zu denken als an Profit.
Alles schwer in Ordnung und wichtige Veränderungen. Offensichtlich waren die Unternehmen besorgt, als sich die Prämien für ihre Haftpflichtversicherungen verdoppelten und verdreifachten. Aber, wie gesagt, ich bin ein Zyniker. Scott Sullivan, der Finanzchef von WorldCom, der im Zentrum von New York wegen Betrugs vor Gericht stand, verteidigte sich einzig und allein mit dem Hinweis auf die „übliche Praxis“. Sein Argument war klar – warum sich auf ihn kaprizieren, wenn es alle genauso machten? Wenn man in einem System mit einer hohen Vermögens- und Machtkonzentration lebt, dessen Funktionieren auf selbstsüchtiger Gier beruht – was soll man erwarten? Ich glaube, es war John Maynard Keynes, der sagte: „Die Liebe zum Geld als Besitz (...) im Unterschied zum Geld als Mittel, das Leben zu genießen (...) ist eine ziemlich ekelhafte Krankheit, eine jener halb kriminellen, halb pathologischen Neigungen, die man mit Schaudern den Spezialisten für Geisteskrankheiten überlässt.“ Ich muss das in den Bericht aufnehmen.
Was mich betraf, ging mir ein Licht nach dem anderen auf. Mertinsky brauchte nicht einen Detektiv wie mich. Er brauchte eine vollständige Überholung der manipulierten Regeln. Ein profitorientiertes System, das sich keine Gedanken über die Folgen macht, ist einfach verrückt. Ich konnte mir sogar schon den Tag vorstellen, an dem sie sich zur Verteidigung genau darauf beziehen würden: „Unschuldig wegen systemischen Schwachsinns“.

copyright New Internationalist

nach oben

Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies einverstanden. Mehr Informationen